„Das ist natürlich ärgerlich“

Rewe greift mit Ersatzlieferung daneben – und wundert sich, dass Kundin nicht zufrieden ist

Eine Rewe-Lieferung mit einem entsprechenden Tweet.
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Der Rewe-Lieferservice griff mit einer Ersatzlieferung daneben. Die Kundin beschwerte sich via Twitter.

Ist ein Produkt mal nicht vorhanden, bekommt man vom Rewe-Lieferservice ein Ersatzprodukt geliefert. In einem Fall griff der Supermarkt nun daneben.

Langenhagen - Brot, Bananen, Eier, Milch und Schokolade einfach von zu Hause aus bestellen und liefern lassen? Das ist bei Rewe möglich. Die Supermarkt-Kette bietet einen Lieferservice für ihre Kunden an. Wer keine Zeit oder keine Lust hat einkaufen zu gehen, kann online seinen Warenkorb füllen und sich die gewünschten Produkte zukommen lassen. Dieses Angebot wollte auch eine junge Frau nutzen. Sie war mit ihrer Lieferung allerdings nicht zufrieden und teilte ihren Unmut bei Twitter.

Rewe-Kundin verwundert: „Könnt ihr mir euren Gedankengang hier einmal ganz genau erklären?“

Die Frau teilte ein Bild von ihrem Lieferschein. Darauf ist zu erkennen, dass die ursprüngliche Bestellung zehn Ein-Liter-Packungen eines veganen Haferdrinks beinhaltete. Das georderte Produkt scheint jedoch nicht verfügbar gewesen zu sein. Denn auf dem Lieferschein ist in gefetteter Schrift das Wort „Ersatzartikel“ zu lesen. „Trotz höchster Sorgfalt und logistischer Professionalität kann es vorkommen, dass ein Artikel aus Ihrer Bestellung mal nicht in unserem Lager vorrätig ist. Dann bieten wir Ihnen einen gleichwertigen Ersatz an“, heißt es zum Thema Ersatzartikel auf der Homepage von Rewe.

Das geschah wohl auch in diesem Fall. Doch die Rewe-Kundin war nicht ganz einverstanden mit ihrem Ersatzprodukt – verständlicherweise. Anstelle der zehn bestellten veganen Haferdrinks bekam die Frau zehn Packungen H-Weidemilch geliefert. Diese ist im Preis zwar um 54 Cent pro Einheit billiger, jedoch alles andere als vegan. „@REWE_Supermarkt könnt ihr mir euren Gedankengang hier einmal ganz genau erklären?“, fragte die Frau via Twitter. „Würd‘ mich brennend interessieren“, schob sie hinterher.

Die Rewe-Kundin wunderte sich über ihre Lieferung und postete das Bild auf Twitter.

Rewe reagiert auf Tweet: „Das ist natürlich ärgerlich“

Das Social-Media-Team der Supermarkt-Kette reagierte. „Schade, dass du mit deinen Ersatzartikeln nicht zufrieden bist. Das ist natürlich ärgerlich“, schreibt Rewe. „Trage gern Hinweise in das Kommentarfeld bei der Bestellung ein. Dann wird das bei der Auswahl der Ersatzartikel berücksichtigt“, so der Rat des Supermarktes.

Dass Kunden bei der Bestellung eines veganen Produktes mit einem nicht-veganen Produkt unzufrieden sind, sollte naheliegend sein. Dennoch dürfte die betroffene Rewe-Kundin in Zukunft einen entsprechenden Hinweis in das Kommentarfeld schreiben. Und auch in diesem Fall muss sich die Frau nicht mit der H-Weidemilch zufrieden geben. Denn: „Du bist natürlich nicht verpflichtet, einen Ersatzartikel anzunehmen“, schreibt Rewe auf seiner Homepage.

Ein weiterer Rewe-Kunde machte zuletzt einen Ekel-Fund. (ph)

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