Fauxpas beim Lieferdienst

Sauerei in der Küche! Rewe-Kunde reagiert stinksauer und stellt entwaffnende Rechnung an

Lieferdienste werden immer beliebter, doch ein Rewe-Kunde erlebte nun eine unschöne Überraschung, als er seine Zustellung bekam. Eine Rechnung zeigt klar, wo das Problem liegt.

Köln - Alle Einkäufe in einer einzigen Tüte nach Hause tragen? Das ist meistens keine gute Idee. Eben dies musste auch ein Rewe-Kunde feststellen. Knapp sieben Kilo Einkäufe kann eine einzelne Tüte offenbar nicht tragen. Doch der Kunde trägt gar nicht selbst Schuld an dem Vorfall. Hier hat wohl der Supermarkt falsch kalkuliert.

Rewe-Lieferdienst packt alle Einkäufe in eine Tüte - Der Kunde reagiert stinksauer

Nicht nur das bestellte Abendessen, sondern auch die bestellten Einkäufe bequem an die Haustür: Das klingt nach einem tollen Service. Lieferdienste von Supermärkten sind vor allem während der Corona-Pandemie hoch gefragt. Ist es der neue Trend, Lebensmittel direkt an die Haustür zu bestellen? Angenehm ist dieser Service jedoch nur solange, bis man die Einkäufe vom Küchenboden fegen muss. Bei einem Rewe-Kunden richtete der Lieferdienst eine ordentliche Sauerei an.

„Sagt Eurem Fahrer doch mal, dass drei 720ml und 1x500ml plus 2x 1500ml in Summe so ohne die Umverpackung 5,6 kg Gewicht bedeuten...“, schreibt der Kunde der Rewe Gruppe. „Den kompletten Inhalt einer Tüte auf dem Foto und hiermit wisst ihr, dass 7-10 kg zu viel sind...“ Und das Foto spricht tatsächlich für sich. Ein aufgeplatzter Orangensaft und etwas, das wie Tomatensoße aussieht vermischen sich auf dem Boden. Darin schwimmen weitere Produkte, ein Schoko-Osterhase und ein wenig Putzmittel liegen außen herum, die aufgerissene Rewe-Paiertüte direkt daneben. Die perfekte Sauerei.

Rewe-Lieferdienst beschert Kunde Sauerei am Küchenboden - Supermarkt entschuldigt sich

Der Supermarkt, an den die Beschwerde auf Twitter gerichtet war, entschuldigt sich bei dem enttäuschten Kunden: „Bitte entschuldige, so etwas sollte natürlich nicht passieren!“, schreibt Rewe und versichert die Beanstandung dem zuständigen Fahrer des Lieferdienstes weiterzugeben.

Der Kunde ist nicht alleine mit unvorhergesehenen Lieferproblemen. Denn seltsam ist es nicht nur, wenn die Produkte wie in diesem Fall falsch verpackt sind, sondern auch dann, wenn es tatsächlich die falschen Produkte sind. So erging es einer Rewe-Kundin Ende des Jahres 2020. Ihre Wünsche hatte der Supermarkt nicht mehr auf Lager. Doch anstatt die fehlenden Produkte wegzulassen, packte der Lieferdienst einfach Ersatzprodukte in die Bestellung. Die Kundin reagierte ziemlich überrascht. (chd)

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter @Hobbbes

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