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Pasta-Rationierung bei Rewe: Bekannter Blogger witzelt - viele User finden es gar nicht lustig

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Von: Raffaela Maas

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Auf Twitter und Reddit geteilte Fotos von Rationierungen bei Rewe in Deutschland sorgen im Netz für Diskussionen. Auch ein international bekannter Blogger äußerte sich.

München - Leere Regale und Hamsterkäufe sind nach zwei Jahren Pandemie keine Überraschung mehr in deutschen Supermärkten und Discountern. Erst wurde Toilettenpapier gehamstert - jetzt sind unter anderem Speiseöl und Mehl dran. Aufgrund des Ukraine-Kriegs herrschen Lieferengpässe und durch teils unbegründete Hamsterkäufe wird die Knappheit von einigen Produkten noch verstärkt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, rationieren derzeit einige Supermärkte die betroffenen Produkte.

Rewe rationiert Pasta und Mehl - „Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um sich mit Lebensmitteln einzudecken“

Auf Reddit teilte ein Nutzer zwei Fotos von Aushängen bei Rewe in Deutschland. „Auch wir kämpfen mit Lieferengpässen. Derzeit versuchen wir, in allen Bereichen wieder unsere gewohnte Lieferfähigkeit zu erreichen. Bis dahin BITTEN wir um Verständnis, dass wir bei kritischen Artikeln, nur einen Artikel pro Einkauf herausgeben können“, lautete die Nachricht des Rewe-Teams.

Der Beitrag aus dem Forum „r/Wallstreetsilver“ wurde auf Twitter erneut geteilt. „Aufgrund von Engpässen beschränkt der deutsche Supermarkt Rewe seine Kunden jetzt auf den Kauf von je nur einer Packung Nudeln und Mehl pro Person“, postete der Beitragersteller. Es folgte ein weiterer Tweet, in dem er, möglicherweise nicht ganz ernst gemeint, schrieb: „Egal, wo Sie leben, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um sich mit haltbaren Lebensmitteln für 90 bis 180 Tage einzudecken.“

Bei den Usern kam dieser Witz offenbar nicht so gut an. Ein User kommentierte: „Du solltest das nicht sagen! Die Lieferketten sind nicht darauf ausgelegt, diese Art von Verhalten zu unterstützen“ und ein weiterer schrieb ungläubig: „Genau das ist doch der Grund für eine Knappheit...“

Lieferengpässe im Supermarkt - nicht nur in Deutschland wird rationiert

Einige Twitter-Nutzer teilten im Kommentarbereich ihre eigenen Erfahrungen in den örtlichen Supermärkten. „Ich kann das bestätigen“, schrieb ein deutscher User, „Angefangen hat es mit Pflanzenöl, dann später kamen Zucker und Mehl dazu. Nudeln werden ab jetzt in einigen Märkten knapp und auch die Preise sind ziemlich gestiegen“. Doch nicht nur User aus Deutschland meldeten sich zu Wort. „Auch in Belgien legen einige Supermärkte Beschränkungen fest, wie viel Mehl, Nudeln und Öl man kaufen darf“, schrieb ein User und postete ein Foto eines Aushangs im Supermarkt.

Mit den gleichen Fotos aus einer Rewe-Filiale sorgte ein international bekannter Blogger, der nach eigenen Angaben auf seinem Twitter-Profil aus Frankfurt stammt, für Gelächter bei den Usern auf Twitter. Er teilte die beiden Bilder und schrieb dazu: „Die deutsche Supermarktkette Rewe teilt ihren Kunden mit, dass sie nur ein ‚kritisches‘ Produkt – wie Nudeln und Mehl – pro Einkauf nehmen dürfen, da es Probleme bei Lieferketten gibt“.

Die User zeigten sich unverständlich, was die Abgabebeschränkung in den deutschen Supermarkt anging. „Ist Biden Schuld daran?“, fragte ein User wohl ironisch. Mehrere User gaben an den Lieferengpässen offensichtlich ebenso scherzhaft gemeint, dem Brexit Schuld an der Rationierung. „Das muss am Brexit liegen“, lautete einer der zahlreichen Kommentare unter dem Beitrag.

Letztens beschwerte sich eine Kaufland-Kundin wegen der Rationierung von Fertiggerichten im Netz. Ein Rewe-Kunde konnte hingegen seinen Augen kaum trauen, als er das aktuell heiß begehrte Sonnenblumenöl im Supermarkt entdeckte. Er teilte seinen Fund begeistert auf Twitter. (rrm)

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