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Corona-Lage spitzt sich zu: 2G in Supermarkt und Baumarkt? Rewe, Penny und Toom positionieren sich klar

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Von: Yasina Hipp

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Befüllter Einkaufskorb von Rewe.
Die Rewe-Gruppe lehnt eine 2G-Regelung in ihrem Märkten ab. © picture alliance/dpa/Arne Dedert

Die Infektionszahlen steigen rasant und erfordern neue einschränkende Maßnahmen. Unter anderem in Bayern gilt ab Dienstag die flächendeckende 2G-Regelung. Aber: Gilt diese auch für Supermärkte?

Köln - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder greift durch. In der Bekämpfung der Corona-Pandemie wählt Söder nun verschärftere Maßnahmen. So wird ab dem morgigen Dienstag die flächendeckende 2G-Regelung nochmals ausgeweitet. Ungeimpfte war der Zugang zu Kultur-, Sport- und Freizeitangebote seit neuem verwehrt geblieben. Durch die Ausweitung bezieht sich die Regelung dann auch auf Gastronomiebetriebe und Hotels. Außerdem kommt eine weitere Verschärfung kommt: Überall dort wo die 2G-Regel gilt, herrscht nun auch die Pflicht zum Tragen einer Maske. Nun unterliegen fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens bereits der 2G-Regelung. Also nur Geimpfte und Genesen haben Zutritt. Könnte dies auch Supermärkte, wie Edeka, Lidl, Kaufland und Co. betreffen?

Rewe-Gruppe zur 2G-Regelung in den Supermarkt und Baumarkt

Auf Anfrage unserer Redaktion äußerte sich ein Pressesprecher der Rewe-Gruppe zur möglichen Einführung einer 2G-Regelung in den Filialen. Thomas Bonrath sagt: „Die Märkte der REWE Group werden die Möglichkeit des 2G-Optionsmodells nicht nutzen.“ Zur besagten Rewe Gruppe gehören neben den Lebensmittelgeschäften Rewe und Penny, auch die Baumarkt-Kette Toom. Bonrath betont weiterhin: „Die bisherigen Regelungen in unseren Märkten haben sich in der Praxis sehr gut bewährt.“ Damit meint er das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und das Einhalten von Abständen.

Die Aussagen des Rewe-Sprechers beziehen sich auf die gesamte Bundesrepublik.

Video: 2G oder 3G Einkauf? Das sagen die Supermärkte

2G-Optionsmodell in zwei Bundeländern

In Hessen und Niedersachsen wurde Einzelhändlern die Möglichkeit zur Einführung des 2G-Modells eingeräumt. Somit dürfen unter anderem auch die Lebensmittelunternehmen selbst entscheiden, ob sie Ungeimpften in ihren Märkten den Zutritt verwehren. Andere große Lebensmittelketten, wie Kaufland, Lidl und Edeka lehnten Ende Oktober die 2G-Regelung noch ab. Nun ist die Lage allerdings eine andere - auf die sich auch große Supermärkte neu einstellen müssen.

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