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Rewe-Kunde entdeckt irritierende Salatbar - Supermarkt reagiert: „Wir machen das möglich“

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Von: Anna Lehmer

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Bei Rewe machte ein Kunde eine irritierende Entdeckung. Statt Salat fand er in der Salatbar nur Cola-Dosen vor.
Bei Rewe machte ein Kunde eine irritierende Entdeckung. Statt Salat fand er in der Salatbar eine zuckersüße Überraschung vor. © Twitter/Screenshot/TePoztlan

Gesunde Ernährung ist wichtig, aber nicht immer ganz einfach. Rewe bietet jetzt eine Möglichkeit an, um Fast Food und Super Food zu kombinieren.

München - Die Entscheidung zwischen einem kleinen grünen Salat und einem großen saftigen Burger fällt oft schwer. Auch in Hinblick auf die Getränkewahl gibt es Unterschiede zwischen kalorienarme Durstlöscher und flüssiges Hüftgold. Wer überschüssige Pfunde loswerden will und es mittags schnell gehen muss, greift beim Salatbuffet im Supermarkt zu. Doch nicht immer ist das, was darin angeboten wird, auch gesund. Ein Rewe-Kunde postete auf Twitter das ungewöhnlich verlockende Angebot des Discounters.

Rewe verwirrt Kunden: Frische Salatbar wirft Fragen auf

Ein gemischter Salatteller hat im Schnitt 323 kcal pro Portion, eine Dose Coca-Cola (0,33 l) hingegen 139 kcal. Salat gilt als gesund, die Cola hingegen nicht. Rewe scheint nun seinen Kunden die Qual der Wahl abzunehmen, welche Art von Lebensmittel man seinem Körper zuführen möchte. Auf Twitter veröffentlichte ein irritierter Kunde ein Bild, auf dem eine gewöhnliche, in jedem Rewe zu findende Salatbar zu sehen ist. Auf einer Leuchtreklame wird die „frische Salatbar“ in „Selbstbedienung“ zu je „100 g“-Portionen beworben. Darunter prangt ein Aufkleber mit den Worten „Iss mehr Fast Food“. Fertig geschnittenes Gemüse, fein gewürfelter Käse und bereits zusammengemischtes Dressing sollen dem gewöhnlichen Grünzeug etwas Pep verleihen. Doch dafür müssten diese Zutaten, geschweige denn der Basis Salat erst einmal vorhanden sein. In einer Filiale gab es nämlich stattdessen ein ganz besonderes Topping.

Kreative Salatbar bei Rewe: Neues Topping irritiert Kunden

Statt Tomaten, Mais oder Mozzarella machten sich in der Salatbar kleine rote Dosen breit, die den Kunden ratlos zurückließen. „Ich habe Fragen. Ist das jetzt fast Food? Faaast Food? Salat? Und wie bekomme ich 100 Gramm aus der Dose?“, schrieb der Herr auf Twitter zum zuckersüßen Inhalt. Der Platz, der eigentlich für die gesunde Ernährung vorgesehen ist, wurde kurzerhand für die Lagerung von Coca-Cola-Dosen umgewandelt. Bereits 2020 änderten sich einige Strukturen in Deutschlands Supermärkten. Angefangen bei der Abstandsregelung von 1,5 Metern bis zum Tragen der Maske reichten die Regelungen schließlich bis zur Schließung von Salatbars. Die Flächen für das gesunde Grün blieben leer und Salatliebhaber hungrig. Um den Verlust zu kompensieren und den Platz sinnvoll zu nutzen, füllte die auf Twitter viral gegangene Filiale mit Cola-Dosen auf. Der Supermarkt nahm es mit Humor.

Rewe reagiert auf Twitter-Post: „Wir machen es möglich“

Auf das Foto des Kunden reagierte Rewe sofort: „Sich von Cola ernähren und trotzdem abends behaupten können, dass das Mittagessen nur ‚etwas Kleines von der Salatbar‘ war? Wir machen es möglich!“ Zumindest sind damit die Regale bei Rewe voll, bei Aldi und Lidl hingegen sieht es kurz vor Weihnachten anders aus. Der Weihnachtseinkauf 2021 droht vor leeren Regalen zu enden, Lieferengpässe bereiten den Supermärkten Sorgen. Für Erheiterung sorgte hingegen ein Rewe-Kunde, der beim Blick auf den Kassenzettel beinahe lauthals anfing zu singen: Ohrwurm-Gefahr. (ale)

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