An der griechischen Ägäis

„Aus nächster Nähe hingerichtet“: Einst gerettete Robbe brutal ermordet - Netz völlig fassungslos

Robbe macht Pause auf Rettungsboot.
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Mittelmeer-Mönchsrobben werden immer öfter zu inoffiziellen Maskottchen griechischer Inseln. So wie das Exemplar auf der Insel Samos.

In der beliebten Urlaubsregion der griechischen Ägäis wurde eine unter dem Namen „Kostis“ beliebte Mönchsrobbe nun von Unbekannten brutal ermordet.

Alonissos - Der gewaltsame Tod der Mittelmeer-Mönchsrobbe löste in Griechenland Empörung aus. Unbekannte hatten das Tier in einem Meeresschutzgebiet vor der griechischen Insel Alonissos harpuniert. Eine lokale Organisation zum Schutz der Meeressäuger teilte nun über einen Facebook-Post mit: „Die unschuldige und ahnungslose Robbe wurde aus nächster Nähe mit einer Harpune hingerichtet.“

Der Beitrag wurde über 2.000 Mal geteilt und knapp 600 Mal kommentiert. Viele Nutzer machen dort ihrer Empörung über den brutalen Tod des Tieres Luft. So schreibt ein Nutzer: „Wir haben diesen Planeten nicht verdient. Wir zerstören alles Schöne“. Die Organisation „MOm - Monachus Monachus“ zum Schutz der Tiere geht davon aus, dass der Täter nicht den Mut haben wird sich selbst zu stellen und seine „idiotische Tat“ zuzugeben. Deshalb bitten die Tierschützer Anwohner und jeden der etwas gesehen hat, sich bei den lokalen Behörden zu melden.

Brutaler Tod: Unbekannte harpunieren „Kostis“ in Meeresschutzgebiet

Ein Fischer rettete die geschwächte Mönchsrobbe 2018 nach einem Sturm. Die Organisation zum Schutz der Mittelmeer-Mönchsrobben päppelte das Tier wieder auf und entließ es in die Freiheit. Doch der freundliche Säuger wollte gar nicht weg und wurde immer wieder beim Sonnen auf verschiedenen Booten im Hafen von Alonissos gesehen. So wurde die kleine Robbe schnell das Maskottchen der griechischen Insel und unter dem Namen „Kostis“ bekannt und beliebt.

Mittelmeer-Mönchsrobben sind vom Aussterben bedroht. Fast die Hälfte der noch verbleibenden Population der Tiere lebt aktuell in Griechenland. Deshalb ist an eben diesem Ort der Meeres-Nationalpark Alonissos entstanden, welcher den Tieren als erster griechischer Schutzpark dieser Art, einen sicheren Lebensraum bieten sollte.

Auch auf der deutschen Ferieninsel Sylt waren Touristen nach einem schockierenden „Monster“-Fund bei einem Strandspaziergang überrascht.

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