„Unverschämtheit“

Wortwörtlicher „Shitstorm“ bei „Rock im Park“: Zuschauer ärgern sich über miese Zustände

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Besucher von „Rock im Park“ in Nürnberg beklagen zu wenig Toiletten auf dem Festivalgelände. 

Die Veranstalter des Festivals „Rock im Park“ haben aktuell mit einem wortwörtlichen „Shitstorm“ zu kämpfen: Besucher ärgern sich über die Klos und Zustände auf dem Festival.

Nürnberg - Shitstorm um zu wenig Klos: Besucher von „Rock im Park“ in Nürnberg beklagen zu wenig Toiletten auf dem Festivalgelände. In sozialen Netzwerken machen sie ihrem Ärger Luft, bezeichneten die Situation und die langen Schlangen vor den Toiletten als Unverschämtheit. Nicht alle verloren ihren Humor: „Die Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr beschissener“, wurde auf Facebook gescherzt und: „Das nenn ich mal einen echten Shitstorm.“

Ärger bei „Rock im Park“: Probleme können nicht vollständig behoben werden

„Wir arbeiten seit 24 Stunden durchgehend daran, die Probleme bei den sanitären Anlagen und Duschen zu beheben“, schrieben die Veranstalter auf Facebook in der Nacht zu Samstag. Die „technischen Störungen an Wassertoiletten und Duschen“ seien aber zu komplex, um sie vollständig zu beheben. Darum sollten noch in der Nacht „250 Dixieklos aus ganz Deutschland“ in den Park gebracht werden.

„Rock im Park“ 2019: Zelte flogen umher

Das Festival war am Freitagabend mit mehr als 70 000 Rockfans und dem Comeback der Ärzte auf dem Nürnberger Zeppelinfeld gestartet. Nachdem den ganzen Tag die Sonne vom Himmel gestrahlt hatte, sorgte ausgerechnet beim Auftritt der Headliner ein kleines Unwetter mit Regen und Sturm für Wirbel. Einige Pavillons und schlecht verankerte Zelte flogen umher.

Als Headliner für Samstag stand die US-Metal-Band Slipknot auf dem Programm. Außerdem sollten The Bosshoss auftreten und der Schauspieler Jack Black mit seiner Spaßband Tenacious D.

Parallel dazu findet das etwas größere Zwillingsfestival „Rock am Ring“ am Nürburgring (Rheinland-Pfalz) statt.

Unwetter-Warnung an Pfingsten 2019! Bei Rock am Ring und Rock im Park drohen Hagel, Starkregen, Stürme und sogar Tornados.

dpa

Erfreulich für die Festival-Besucher dürfte immerhin gewesen sein, dass sie von einem Discounter mit den wichtigsten Produkten versorgt worden sind. Unter den beiden Marktführern in dem Segment scheint ein Kampf um die beliebte Festival-Kundschaft ausgebrochen zu sein. Laut der Bewertung eines Kunden hat Lidl die Nase vorne.

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