Nach Katastrophe mit 38 Todesopfern

Busunglück: Ermittlungen gegen drei Verdächtige

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Nach dem schweren Busunglück in Süditalien ermittelt der Staatsanwalt jetzt gegen drei Verdächtige.

Rom - Nach dem verheerenden Busunglück mit 38 Toten in Süditalien hat die Staatsanwaltschaft drei Verdächtige im Visier. Unter anderem wird gegen den Busunternehmer ermittelt.

Der Besitzer des Busunternehmens und zwei Mitarbeiter der Autobahngesellschaft stehen im Fokus der Untersuchungen, wie die Nachrichtenagentur Ansa am späten Mittwochabend berichtete. Mögliche Anklagepunkte könnten fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Katastrophe sein.

Die Staatsanwaltschaft Avellino untersucht unter anderem den Zustand der Betonleitplanken, die der Bus durchbrochen hatte, bevor er in die Tiefe stürzte. Der Reisebus mit 48 Menschen an Bord war am Sonntagabend auf der Autobahn 16 bei Neapel viel zu schnell auf ein Stauende aufgefahren, hatte mehrere Autos gerammt und war 30 Meter tief von einer Brücke gestürzt. 38 Menschen starben bei dem Unfall, zehn weitere wurden schwer verletzt.

dpa

Busunglück in Italien: Mindestens 38 Todesopfer

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