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Beim Blobbing: Frau verletzt sich am Hals - spaßige Aktion endet mit Hubschraubereinsatz

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Starnberger See
Eine deutsche 26-Jährige verletzte sich beim sogenannten „Blobbing“ in Tirol. (Symbolfoto) © dpa / Lino Mirgeler

Eine deutsche 26-Jährige verletzte sich beim sogenannten „Blobbing“ in Tirol. Sie wollte eine andere in die Luft schleudern - die Aktion ging nach hinten los.

Roppen - Am Sonntag erlitt eine 26-Jährige aus Deutschland bei einer Bade-Aktion Verletzungen am Hals und musste mit einem Notarzthubschrauber abgeholt werden. Der Vorfall ereignete sich im Gemeindegebiet von Roppen beim Blobbing. In der Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Triol heißt es: 

„Die Frau sprang von einer Höhe von ca. 2,5 m auf ein Luftkissen, wobei durch einen Katapulteffekt eine andere Person in die Luft geschleudert wurde und in den Badesee fiel. Bei dem Sprung auf das Luftkissen erlitt die 26-Jährige eine Verletzung am Halswirbel. Sie musste vom Luftkissen geborgen werden und wurde nach der Erstversorgung mit einem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck gebracht.“

Wie schlimm sich die junge Frau verletzt hat, ist noch nicht klar. Die Polizei konnte allerdings Fremdverschulden ausschließen. 

Was ist Blobbing?

„Blobbing“ nennt sich ein neuer Wasser-Trend, bei dem sich Menschen auf einem überdimensionalen Luftkissen befinden. Springt jemand dann auf das andere Ende des Kissens, fliegt man dadurch selbst in die Luft. 

In einem Münchner See drohte vor kurzem ein Mann zu ertrinken. Taucher fischten ihn aus dem Wasser, Rettungskräfte kämpften verzweifelt um sein Leben. Dann spielten sich unglaubliche Szenen ab.

nz

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