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RS-Virus beschäftigt Kinderkliniken in Baden-Württemberg

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Von: Franziska Vystrcil

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Ein kleines Mädchen und ihr Bruder sitzen auf dem Sofa und putzen sich die Nase (Symbolbild).
Dieses Jahr infizieren sich besonders viele Kinder mit dem RS-Virus. Die Kliniken sind überfüllt. (Symbolbild) © IMAGO / Westend61

Das RS-Virus grassiert dieses Jahr besonders schlimm. Denn durch die Corona-Lockdowns konnten viele Kinder keine Immunabwehr aufbauen.

Ludwigsburg - Immer mehr Kleinkinder und Säuglinge werden in das Kinderklinikum in Ludwigsburg eingeliefert. Doch nicht etwa das Coronavirus macht den Kleinsten zu schaffen, sondern das sogenannte RS-Virus (Humane Respiratorische Synzytial-Virus). Die Atemwegserkrankung ist hoch ansteckend, manchmal sogar noch nach Wochen. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion oder durch Kontakt mit kontaminierten Oberflächen oder Gegenständen übertragen. Am häufigsten tritt die Infektion mit dem RS-Virus in den ersten beiden Lebensjahren auf. Nach massiven Ausbrüchen in mehreren Kindertagesstätten im baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg, schlagen die Kliniken nun Alarm.

BW24* weiß alles zur dramatischen Situation in den Kinderkliniken in Baden-Württemberg.

Einen Impfschutz gegen das Virus gibt es nicht. Bei Risikopatienten, also etwa bei Frühgeborenen oder bei Kindern mit Vorerkrankungen, wird lediglich eine RSV-Prophylaxe eingesetzt. Besonders viele Ansteckungen gibt es laut Experten in diesem Jahr, da Kinder durch Lockdowns und Schließung der Kindergärten kaum Kontakt mit Erregern hatten. Dadurch konnten viele Kinder keine Immunabwehr aufbauen. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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