Viele Bundesländer betroffen

Alkohol-Rückruf bei Edeka: Warnung vor beliebtem Wein - gesundheitliche Schäden drohen

Der Lebensmitteldiscounter Edeka in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
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Der Lebensmitteldiscounter Edeka muss aufgrund mangelhafter Kennzeichnung das Produkt „Sangria 7% vol“ zurückrufen.

Für Allergiker könnte dieser Genuss gefährlich werden. Edeka ruft aufgrund eines Produktionsfehlers den Sangria in der 1,0 Liter-Kartonverpackung zurück.

Fischach - Dass Sangria manchmal Kopfschmerzen verursachen kann, ist den meisten Liebhabern des spanischen Nationalgetränks wohl bekannt. Dass die darin enthaltenen Sulfite die Ursache dafür sein können, wissen aber nur wenige. Edeka ruft nun etliche Sangrias im 1,0 Liter-Karton zurück, denn ein wichtiger Hinweis wurde vergessen.

Edeka zieht Sangria aus den Regalen: Lebenswichtige Kennzeichnung wurde vergessen

Wie der Supermarkt mitteilte, wurde bei der Herstellung des Produktes „Sangria 7% vol in der 1,0 Liter-Kartonverpackung“ der Allergenhinweis „Enthält Sulfite“ vergessen. Der Produzent Hauser Weinimport GmbH hätte aufgrund einer Neuauflage der Verpackung diesen Hinweis entfernt. Die mangelnde Kennzeichnung könne aber gerade für Allergiker gefährlich werden. Edeka rät nun allen Kunden, die auf Schwefel allergisch sind, dringend vom Konsum des Sangrias ab. Es könnten gesundheitliche Schäden, wie „Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme sowie Unwohlsein auftreten“, so der Supermarkt in einem Statement.

Kunden, die den Sangria bereits gekauft haben, können die betroffenen Produkte nur anhand der Losnummer erkennen, denn Mindesthaltbarkeitsdaten seien für dieses Lebensmittel nicht verpflichtend. Die fehlerhafte Ware sei an den ersten vier Ziffern der folgenden Losnummer L6495 und L6825 zu erkennen. Diese befände sich auf der Verpackungsoberseite neben dem Verschluss. „Weitere Losnummern sind nicht betroffen“, versichert der Lebensmitteldiscounter.

Viele Bundesländer vom Rückruf betroffen: Edeka verbietet den Verkauf der Ware

Laut Edeka wurde die Ware in folgenden Bundesländer verkauft: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen sowie in den angrenzenden Gebieten.

Aufgrund des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft der Supermarktriese dazu auf, die bereits erworbene Ware umgehend zurückzugeben. Die Kunden erhalten als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten eine „Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten“, so Edeka.

Auch Nudeln sorgten vor Kurzem für Ärger bei den Kunden von Edeka. (ale)

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