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Bundesweiter Mehl-Rückruf! Hersteller warnt vor schweren Magen-Darm-Erkrankungen

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Von: Kathrin Reikowski

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Erdmandeln und Erdmandelmehl, Cyperus esculentus *
Erdmandelmehl: In zwei Fällen wird das Produkt einer niedersächsischen Firma zurückgerufen, wegen Verunreinigung mit Salmonellen © imageBROKER/J. Pfeiffer via www.imago-images.de

Ein Hersteller ruft sein Erdmandelmehl wegen Verunreinigungen zurück. Das Produkt kann Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Die Verunreinigung wurde bei Behördenkontrollen festgestellt.

Bremen/Oyten (Niedersachsen) - Wegen Salmonellen-Gefahr ruft die borchers fine food GmbH zwei Chargen von Erdmandelmehl zurück. Das Unternehmen aus Niedersachsen hat demnach bei behördlichen Kontrollen festgestellt, dass sie mit Salmonellen verunreinigt sein könnten.

Lebensmittelwarnung.de warnte am Freitag, dass betroffene Produkte in den Handel gekommen sind, laut borchers fine food GmbH. Betroffene Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen. Salmonellen können schwere Magen- und Darmerkrankungen auslösen.

Rückruf: Mehl bundesweit verkauft

Das Erdmandelmehl wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen verkauft.

Rückruf von Erdmandelmehl - Was ist Erdmandelmehlt überhaupt?

Erdmandeln können die Darmtätigkeit anregen und so die Verdauung unterstützen. Daher werden Erdmandeln zum Beispiel bei Verstopfungen eingesetzt.

Die Erdmandeln enthalten zahlreiche Ballaststoffe. Sie sind daher stark sättigend und helfen bei Heißhunger. Erdmandeln gehören im botanischen Sinn nicht zu Mandeln oder Nüssen, sondern zu Zyperngräsern.

Produktrückruf zu Erdmandelmehl: Diese Chargen sind betroffen - Mindesthaltbarkeitsdatum Februar

Laut lebensmittelwarnung.de gilt der Rückruf für den 400-Gramm-Beutel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22. Februar 2022. Doch hier sind nur die Chargennummern 21000273 und 21000133 betroffen.

„Da ein Salmonellenbefall nicht ausgeschlossen werden kann, wird von dem Verzehr des betroffenen Produktes dringend abgeraten“, teilte das Unternehmen mit. Bereits verkaufte Packungen können Kunden demnach auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Kürzlich musste ein Hersteller auch gleich mehrere Getränke zurückrufen. (dpa/kat)

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