1. tz
  2. Welt

Süßigkeit zurückgerufen: Bundesamt warnt vor dem Verzehr - akute Darmentzündung droht

Erstellt:

Kommentare

Das Bundesamt für Verbraucherschutz ruft seit Freitag eine spezielle Süßigkeit von zwei verschiedenen Herstellern zurück. Es besteht die Gefahr einer Salmonellenvergiftung.

Braunschweig - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlichte am Freitag eine Warnung: Bei der Süßigkeit Halva wurden bei zwei verschiedenen Herstellern Salmonellen festgestellt. Es besteht akute Gesundheitsgefahr, Verbraucher sollten die betroffenen Produkte nicht verzehren und umgehend zurückbringen.

Rückruf wegen Salmonellengefahr: Diese Produkte sind betroffen

Sowohl der Hersteller Kosebate, als auch die Firma Kervan rufen bestimmte Chargen ihres Produktes Halva zurück. Die Spezialität besteht unter anderem aus Pistazien und Honig. Betroffen ist bei Kosebate das Produkt Alburj – Halva mit Pistazien 400g und 800g mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Juli 2022. Die Kervan GmbH warnt vor dem Verzehr der Chargennummer 212-300F/20 des Produktes Koska 200 gr fistikli helva  (TAHIN HELVA HALVA, FISTIKLI / PISTACHIO) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.10.2022. In beiden Chargen wurden bei einer Kontrolle Salmonellen festgestellt.

Wer eines der Produkte zuhause hat, kann dieses gegen die Erstattung des Kaufpreises im Handel zurückgeben. Die Vorlage eines Kassenbons ist bei einem Rückruf nicht nötig. Auf keinen Fall sollten Verbraucher die betroffenen Süßigkeiten verzehren. Alburj – Halva kam in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen in den Handel. Bei dem Koska-Produkt liegt das Halva in Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt in den Regalen, in andere Bundesländer wurde es Angaben des Herstellers zufolge nicht ausgeliefert.

Salmonellengefahr: Das sind die möglichen Symptome

Eine Salmonellenvergiftung, auch Salmonellose genannt, kann sich in unterschiedlichen Symptomen äußern. Häufig sind Durchfall, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen die Folge. Betroffene beklagen zudem auch allgemeines Unwohlsein, in manchen Fällen können auch Fieber oder starke Bauchkrämpfe auftreten. Wie das Robert-Koch-Institut* erklärt, handelt es sich häufig um eine akute Darmentzündung, weshalb die Symptome sehr plötzlich auftreten und mehrere Tage anhalten können. Bei Personen mit schwachem Immunsystem, bei Kindern oder älteren Menschen können in Einzelfällen schwere Verläufe der Krankheit folgen. Wer nach dem Verzehr eines der betroffenen Produkte Symptome bei sich feststellt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen und auf den Salmonellenverdacht hinweisen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare