Einsatz in Saarbrücken

Verwesungsgeruch aus Gartenlaube! Passant ruft Polizei - die macht furchtbare Entdeckung

Flatterband an einer Polizeiabsperrung in einer Straße
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Eine grausame Entdeckung machten Einsatzkräfte in Saarbrücken. (Symbolbild)

Einen schrecklichen Fund machten Einsatzkräfte am Sonntag in Saarbrücken. In einer Gartenlaube häuften sich 150 bis 200 tote Tiere. Ein Passant machte zuvor eine seltsame Beobachtung.

Saarbrücken - Es muss ein entsetzlicher Anblick gewesen sein, der Einsatzkräfte am Sonntag in einer Gartenlaube in Saarbrücken erwartet hat. Wie die Polizei am Montag erklärt, wurden am Wochenende zwischen 150 und 200 Tierkadaver entdeckt. Ein Passant machte zuvor eine ungewöhnliche Beobachtung.

Saarbrücken: Passant meldete verdächtige Beobachtung - Einsatzkräfte öffnen Gartenlaube

Ein Zeuge hatte am Sonntag die Polizei und den Tiernotruf alarmiert, nachdem sein Hund auf das Grundstück gelaufen war. Der Hundebesitzer habe aus dem Haus „ein klägliches Schreien mehrere Katzen“ gehört, teilte die Polizei weiter mit. Zudem habe er einen „starken Verwesungsgeruch“ wahrgenommen. Das Gebäude sei von der Berufsfeuerwehr gewaltsam geöffnet worden.

In der Gartenlaube dann der furchtbare Fund: zwischen 150 und 200 tote Tiere. Wie die Polizei weiter von dem Einsatz berichtet, befanden sich die toten Tiere in Müllsäcken, doch auch Dutzende verwahrloste Katzen sollen in dem Gartenhaus gelebt haben. Insgesamt 32 verwahrloste Katzen wurden auf dem „völlig vermüllten“ Grundstück gefangen. Sie alle wurden nun ins Tierheim gebracht. Wie die Polizei weiter erklärt, wurden gegen die 73 Jahre alte Inhaberin der Gartenlaube mehrere Strafanzeigen gestellt. Die Ermittlungen wegen des Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dauern nun an.

Saabrücken: Mehr als 150 tote Tiere - Polizei entdeckt auch zahlreiche verwahrloste Tiere

Die Entsorgung der Tierkadaver gestaltete sich am Sonntag derart umfangreich, dass sie am Montag fortgesetzt werden sollte, hieß es. Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz sowie weitere Mitarbeiter des Saarbrücker Tierheims wurden informiert.

Im vergangenen Jahr entdeckten Spaziergänger im Wald immer wieder die abgetrennten Köpfe toter Tiere. Jetzt könnte es eine Erklärung für die Gruselfunde geben.

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