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Er hing an Dach einer Turnhalle

Mit Strick an Blitzableiter gehängt: Junge stirbt zehn Tage nach Tragödie in Schmelz

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Schrecklicher Fall im Saarland gibt Ermittlern Rätsel auf (Symbolfoto)

Nachdem Passanten einen 12-Jährigen fanden, der an einem Strick von einem Turnhallen-Dach im Saarland hing, ermittelt die Polizei die Hintergründe. Der Junge ist mittlerweile verstorben.

Update vom 18. Juni: Trauer im saarländischen Schmelz. Der 12-Jährige, der am 6. Juni mit einem Strick um den Hals von einem Turnhallen-Dach hing, ist gestorben. Er starb am Samstagnachmittag (15. Juni) in einer Klinik in Saarbrücken, wie ein Sprecher der Polizei bereits am Sonntag mitteilte – zuvor lag der Junge zehn Tage lang im Koma. Am Montag sollte eine Obduktion stattfinden. Die Polizei gehe aber weiterhin von einem Unfall aus, da es keine Hinweise auf einen Suizid oder Fremdverschulden gebe. Man gehe bislang davon aus, dass der Strick verrutscht sei.

Junge (12) liegt nach Unfall mit Strick im Koma

Update 12. Juni, 12.44 Uhr: Die Ermittler haben neue Details im Fall des Jungen veröffentlicht, den Passanten an einem Strick hängend an einem Dach im saarländischen Schmelz fanden. Demnach hatte sich der 12-Jährige mit einem Strick am Blitzableiter einer Turnhalle festgebunden. Aus bislang unbekannter Ursache war der Strick verrutscht. Wie die Polizei weiter mitteilt, habe ein Mädchen den Zwölfjährigen in der lebensgefährlichen Situation entdeckt und den Notruf alarmiert.

„Bislang gibt es überhaupt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, sagt ein Polizeisprecher am Mittwoch. Da der Junge allein an der Schule spielte, gehen die Beamten von einem Unglück aus. Einen möglichen Selbstmordversuch schließen die Ermittler nach ersten Erkenntnissen ebenfalls aus.

Ursprungsmeldung vom 12. Juni 2019, 9.49 Uhr

Schmelz (Saarland) - Noch ist völlig unklar, was sich am Donnerstag (6. Juni) an einer Schulturnhalle im Saarland ereignet hat. Passanten fanden einen am Dach der Halle aufgehängten Jugendlichen. Der 12-Jährige wurde vom Rettungsdienst wiederbelebt und kämpft im Krankenhaus um sein Leben. Weil der Junge seit dem schrecklichen Vorfall nicht ansprechbar ist, rätseln Ermittler nun, was passiert ist. War es ein Unfall, ein schreckliches Verbrechen oder die Tat eines verzweifelten Jugendlichen? 

Saarland: Junge an Schule aufgehängt gefunden – Kriminalpolizei ermittelt

Wie breaking-news-saarland.de berichtet, habe die Kripo Saarbrücken den Bereich der Schule in Schmelz untersucht. Weder ein Suizidversuch noch ein Unfall könne derzeit ausgeschlossen werden. Eindeutige Hinweise gebe es noch nicht. Ein Angehöriger des Schülers hatte gegenüber der BILD-Zeitung gesagt, dass er es für unmöglich halte, dass der 12-Jährige das Seil an dem er hing, selbst geknüpft habe. Die Familie glaube nicht daran, dass er sich umbringen wollte. 

12-Jährige hing an Strick von Hallen-Dach: War es eine gefährliche ‚Challenge‘?

Die Angehörigen des Jugendlichen bitten auf Facebook um Unterstützung und Hinweise. Wie HEIDELBERG24* berichtet, hält sich ein Gerücht in den Kommentaren besonders hartnäckig: „Flüsterpost hat mir gesagt, dass es wohl eine Challenge gewesen sei“, schreibt eine Nutzerin. Eine weitere behauptet, ihre Söhne hätten im Schulbus auch von einem „Spiel“ erzählt bekommen. 

Die Aussage eines Jugendtherapeuten gegenüber der BILD könnte diese Vermutungen stützen. Gegenüber der Zeitung sagte er, dass ein Suizid bei Kindern in diesem Alter extrem selten sei. „Die Jungs spielen Szenarien aus dem Internet oder Serien nach. Das sind Grenzerfahrungen, Mutproben“, so der Therapeut. 

Außerdem kam es zu einer katastrophalen Massenkarambolage bei der drei Lkws in einander fuhren. Die Reaktion eines 24-Jährigen verhinderte eine größere Katastrophe und sorgte dafür, dass auf der A27 nach Bremen Kinder gerettet wurden, wie nordbuzz.de* berichtet.

kab

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

*nordbuzz.de und HEIDELBERG24 sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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