Schneefälle: Viele Autofahrer stecken fest

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Neuer Schnee und frierende Nässe haben Polizei und Winterdienste in ganz Deutschland in der Nacht zum Samstag beschäftigt.

Berlin - Neuer Schnee und frierende Nässe haben Polizei und Winterdienste in ganz Deutschland in der Nacht zum Samstag beschäftigt.

Zu äußerst schwierigen Verhältnissen führte der neuerliche Wintereinbruch auf Mecklenburg-Vorpommerns Straßen. Nach Unfällen seien einige Straßen gesperrt worden, teilte das Lagezentrum des Innenministeriums mit. So steckten derzeit zwischen Hagenow und Schwerin 30 und zwischen Wismar und Schwerin rund 40 Autos fest. Die Autobahn 20 zwischen Wismar und Zurow ist wegen eines querstehenden Lasters gesperrt. In Rostock sei der öffentliche Nahverkehr komplett eingestellt worden. Es erging die Aufforderung, das Auto nur in dringenden Fällen zu benutzen.

Das Schneechoas in Deutschland in Bildern

Der Winter hat Deutschland weiter fest im Griff. Auf den Autobahnen und auf dem Weg zur Arbeit kommt es zu zahlreichen Staus und Unfällen. © dpa
Eisglatte Fahrbahnen lassen das Autofahren zur Rutschpartie werden. © dpa
Starke Schneefälle sorgen für Chaos auf Deutschlands Straßen  © dpa
Noch vor dem Weg in die Arbeit ist der erste Griff zur Schneeschaufel. © dpa
Wenn mit dem AUto oder der Straßenbahn nichts mehr vorangeht, muss man eben auf andere Verkehrsmittel zurückgreifen. Manch Wagemütiger holt deshalb sein Fahrrad aus dem Schuppen, um in die Arbeit zu kommen. © dpa
Auch bei den S-Bahnen kommt es zu zahlreichen Ausfällen.  © dpa
In ganz Deutschland warteten Fahrgäste in den Bahnhofshallen. © dpa
Ein Bild mit Symbolcharakter: Fahrgäste müssen sich auf längere Verspätungen einstellen. © dpa

Auch in Nordrhein-Westfalen kam es nach Angaben der Polizei bis zum frühen Morgen zu 300 Unfällen, die durch das Wetter bedingt waren. Dabei kam ein Mensch ums leben, mehrere wurden schwer verletzt. Auch in Bayern kam es zu zwei tödlichen Unfällen. In Schleswig-Holstein blieb die Lage zunächst ruhiger als erwartet. Der Deutsche Wetterdienst hatte Sturmböen und Schneeverwehungen angekündigt.

Bis zum frühen Morgen schneite es in den meisten Regionen. Vereinzelt steckten Menschen in Schneeverwehungen fest. Auch in anderen Gebieten Deutschlands fielen größere Mengen Schnee. Die Winterdienste waren teilweise die ganze Nacht im Einsatz. Sie konzentrierten sich auf größere Straßen, so dass beispielsweise in Schleswig-Holstein einige weniger befahrene Routen unpassierbar waren. Aufgrund von umgekippten oder querstehenden Lastwagen waren mehrere Autobahnen teils stundenlang blockiert. Der in der Nacht entstandene Blechschaden geht in die Millionen.

dpa

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