Es dauert, bis man es findet

„Geist der Berge“: Kniffliges Suchfoto geht viral - Sehen Sie, woran sich viele die Zähne ausbeißen?

Kniffliges Rätsel: Entdecken Sie auf diesem Bild den Schneeleoparden?
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Kniffliges Rätsel: Entdecken Sie auf diesem Bild den Schneeleoparden?

Optische Täuschung oder Natur-Phänomen? Diese Aufnahme bringt ziemlich viele Menschen zur Verzweiflung, doch es ist wahr: Auf diesem Bild „versteckt“ sich eine Raubkatze.

München - Rätselspaß - ob analog oder digital - sorgt immer wieder für Erstaunen, Begeisterung und zuweilen auch Entsetzen. Unser aktuelles Beispiel lässt sich zweifellos dem Phänomen „optische Täuschung“ zuordnen: Es handelt es sich um eine Naturaufnahme, die im Netz bislang Tausende von Menschen angesehen und sich zu einem großen Teil (zumindest sinnbildlich) die Zähne ausgebissen haben.

Kniffliges Suchbild: Wo hat sich hier ein Schneeleopard versteckt?

Die Aufnahme blickt auf eine nicht näher lokalisierte Bergwand, auf der doch angeblich ein Schneeleopard zu sehen sein soll. Das Bild wurde von einem gewissen Ryan Cragun aus Utah aufgenommen. Das Bild stammt jedoch nicht aus dem US-Bundesstaat: Die außergewöhnliche Raubkatze hat ihren Lebensraum im zentralasiatischen Hochgebirge - von Nepal, über Indien bis hin in den Norden Russlands. Der US-Amerikaner weilte offenbar als Tourist in Zentralasien und hat die außergewöhnliche Aufnahme einem zuständigen Förster zugespielt, welcher es dann per Twitter in die Welt entsendete.

Wenn man sich das Bild länger ansieht, fällt nicht wirklich ins Auge, wo sich hier ein angeblich vorhandener Schneeleopard verstecken könnte. Folglich sammeln sich verzweifelte Kommentare unter dem Tweet. Die Kommentare überschlagen sich und viele Follower bekunden, dass sich das (gefährliche?) Tier absolut nicht finden lässt. „Verdammt, ich kann keinen erkennen und gebe auf. Ist da wirklich einer?“, fragt sich ein verzweifelter User. Es verdeutlicht sich, warum die exotische Raubkatze den Beinamen „Geist der Berge“ trägt.

Suchbild-Auflösung: Schneeleopard in Zentralasien zuhause - Und vom Aussterben bedroht

Doch es ist wahr: Nach längerer Betrachtung, starkem Heranzoomen (und einer ausgiebigen Recherche) zeigt sich, dass sich auf dem Bild tatsächlich ein Schneeleopard befindet! Dabei versteckt er sich nicht mal, sondern trägt eine perfekt auf seine Umgebung angepasste Tarnung.

Tatsächlich: Auf diesem Bild klettert ein Schneeleopard die Bergwand entlang.

„Halb Phantom, halb Verwandlungskünstler“, nennt Nationalgeographic.de die selten anzutreffende Raubkatze. Und die ist leider vom Aussterben bedroht: Schätzungen zufolge gibt es auf der Erde gerade mal zwischen 3500 und 7000 Schneeleoparden. Für diese bedauerliche Situation sind gleich mehrere Gründe verantwortlich: Wilderei, Zerstörung ihres Lebensraums (durch Bergbau), Verfolgung durch Viehzüchter, Abnahme der Beutetiere, führt das Portal aus.

Hierzulande sind Raubkatzen nur in Zoos und Wildparks zu sehen. In Bayern riss kürzlich ein Luchs aus und sorgte für Panik. (PF)

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