Schüsse auf Ex-Freundin: Flüchtete Täter ins Ausland?  

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Der Verdächtige ist der Ex-Freund des Opfers

Bad Zwischenahn - Nach den Schüssen auf eine junge Mutter im niedersächsischen Bad Zwischenahn hat sich der Tatverdächtige, ihr Ex-Freund, möglicherweise ins Ausland abgesetzt.

Das sagte Polizeisprecher Stephan Klatte am Freitag in Oldenburg. Der 26-Jährige soll der Frau am Donnerstagmorgen vor einer Schule in die Brust geschossen und sie schwer verletzt haben. Danach flüchtete er mit dem Auto einer Frau, die er mit seiner Pistole zum Aussteigen zwang.

Es gebe derzeit keine Hinweise über den Aufenthaltsort des Mannes, sagte der Polizeisprecher. Auch der Fluchtwagen sei noch nicht aufgetaucht. Eine 50-köpfige Mordkommission sucht inzwischen nach dem Verdächtigen. Aus mehreren Teilen Deutschlands hätten sich bisher Zeugen gemeldet, die den Mann gesehen haben wollen. „Eine heiße Spur war darunter bisher nicht“, sagte Klatte. Die Polizei in den anderen Bundesländern und im Ausland sei informiert.

Die 24-Jährige hatte sich von ihrem Freund getrennt, mit dem sie einen Sohn hat. Am Donnerstag hatte die Frau den Fünfjährigen in den Kindergarten gebracht. Dieser liegt in der Nähe der Schule. An der Bushaltestelle soll der mutmaßliche Schütze sie abgepasst haben. Die Ermittler gehen davon, dass der Mann die Trennung nicht verkraftet hat und deshalb auf die Frau feuerte. Sie schwebte zeitweise in Lebensgefahr, ihr Zustand ist inzwischen aber stabil.

dpa

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