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Schockierende Schilderung

Jagdhunde töten Schwangere: Davor schrieb sie noch ihrem Freund - aus purer Angst 

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Das Opfer Elisa Pilarski auf einem Facebook-Foto.

Schock in Frankreich! Im Norden des Landes attackierten Jagdhunde eine Schwangere und töteten die 29-Jährige. Der Freund fand ihre Leiche und schildert erschütternde Details.

  • Jagdhunde greifen Schwangere an und töten die 29-Jährige.
  • Die Schwangere war mit ihren eigenen Hunden im Wald spazieren und wusste nicht, dass dort eine Treibjagd stattfand.
  • Nach dem entsetzlichen Tod der schwangeren Frau meldet sich ihr Freund zu Wort.

Nach tödlicher Attacke von Jagdhunden: Freund schildert dramatische Details

Update vom 21. November 2019: Jagdhunde attackierten die schwangere Französin Elisa Pilarski (29) und bissen sie tot. Ihr Freund Christophe schilderte jetzt dem französischen Sender BFTMTV, wie sich die 29-Jährige bei ihm gemeldet hatte. Er war es dann auch, der ihre Leiche in dem Waldstück nahe der Gemeinde Villers-Cotterets fand. Der 30-Jährige sei gerade auf der Arbeit gewesen, als ihn der Hilferuf seiner schwangeren Freundin erreichte. 

„Ich brauchte 45 Minuten“, berichtet Christophe in dem Interview mit dem Sender BTMTV. „Ich habe sie gesucht, ihren Geländewagen gesehen, ein paar Jagdhunde getroffen und einen Reiter gesehen.“ Dann habe er nach dem Hund gerufen und ein Bellen gehört, das er als Warnung verstand. „Etwa 30 Hunde kamen auf mich zu, also bin ich weggelaufen“, sagte der 30-Jährige weiter in dem Interview. Kurz darauf habe er die Leiche seiner Freundin entdeckt. Er sah ihren Bauch, die Hunde hatten ihr wohl die Kleider vom Leib gerissen. 

Jagdhunde töten Schwangere: Davor schrieb sie noch ihrem Mann - aus purer Angst

Erstmeldung vom 20. November 2019:

Frankreich - In der kleinen Gemeinde Villers-Cotterêts sitzt der Schock tief. Jagdhunde haben eine 29-jährige schwangere Frau attackiert und zu Tode gebissen. Der tragische Unfall ereignete sich in einem Wald. Elisa Pilarski war mit ihren eigenen fünf Hunden spazieren, als genau in dieser Gegend eine Jagd stattfand. Das Opfer war im sechsten Monat schwanger.

Jagdhunde attackieren Schwangere: Bisse an Gliedmaßen und Kopf

Noch ist nicht klar, was genau geschah und von welchen Hunden die Frau tödlich angegriffen wurde. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat das Opfer Hundebisse an Kopf, Rumpf und Armen. Die Polizei hat mittlerweile Untersuchungen wegen Totschlags eingeleitet. Das berichtet die BBC.

Die 29-Jährige war mit ihren fünf Hunden in einem Gebiet unterwegs, in dem zum selben Zeitpunkt eine Jagd stattgefunden haben soll. Die Lokalzeitung „Le Courrier Picard“ schreibt, dass das Rudel auf der Jagd nach Hirschen war. Laut Autopsie sollen zwei Hunde für den Tod der jungen Frau verantwortlich sein. Momentan werden DNA-Tests an 93 Hunden durchgeführt. Auch ihre eigenen Hunde werden untersucht.

Schwangere von Jagdhunden tot gebissen: Sie soll ihren Mann angerufen haben

Staatsanwalt Frederic Trinh hat nun weitere Details zum Unglück bekannt gegeben. Die Frau habe kurz zuvor ihrem Mann eine Nachricht geschrieben, weil sie sich vor einem Rudel Hunde fürchtete. Der Ehemann machte sich sofort auf den Weg und fand wenig später ihre Leiche in der Nähe der Stadt Villers-Cotterêts. Laut Aussagen sei er dem verzweifelten Jaulen ihrer Hunde gefolgt, die noch bei ihrem toten Frauchen waren.

Nach Tod von Schwangeren: Brigitte Bardot stellt Forderung - der Jagdverband reagiert

Während die Untersuchungen weiter anlaufen, hat sich nun die Brigitte Bardot zu Wort gemeldet. Die Schauspielerin ist Präsidentin einer Tierschutzorganisation und fordert die Behörden nun auf, „alle Jagderlaubnisse für diese Saison“ zu unterbrechen.

Video: So schützen Sie sich vor freilaufenden Hunden 

Auch der französische Jagdverein hat mittlerweile ein Statement abgegeben. In der Erklärung heißt es, dass es „keine Beweise gibt, die auf eine Beteiligung der Jagdhunde am Tod dieser Frau hinweisen“. Weiter heißt es: „Unter keinen Umständen sind diese Hunde aggressiv gegenüber Menschen. Im Gegenteil, sie sind sehr liebevoll im Umgang mit Erwachsenen und Kindern.“ Bei einer stattfindenden Jagd müssen rechtzeitig Hinweisschilder aufgestellt werden. Ob die Frau diese übersehen oder missachtet hat, ist nach derzeitigen Ermittlungen noch nicht klar.

Erst im Oktober wurde eine 75-jährige Wanderin von einem Jagdhund angegriffen und kam mit schweren Verletzungen davon. Ein Drama ereignete sich im März 2019 in Olching. Dort hat ein Jäger einen freilaufenden Hund erschossen. Bei Tiefenbrunn entdeckte ein Spaziergänger ein totes Reh mit Bissverletzungen am Hals.

Im bayerischen Pähl musste ein Grundstückbesitzer eine wilde Jagd, die bis in seinen Garten führte, mit ansehen. Hundesportfreund sind der Meinung, dass sich das Verhältnis zwischen Mensch und Hund verschlechtert hat. Dazu gehört auch, dass Portale wie Facebook von der Welpenmafia genutzt werden.

Zu einem tödlichen Jagdunfall kam es in Nittenau: Während der Fahrt sackte plötzlich der Beifahrer zusammen und ist tot. 

pmo

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