Seltener Fund

Tausende sahen Feuerball am Himmel: Jetzt machen zwei Schweden eine große Entdeckung

Ein Lichtstrahl, aufgelöst durch einen Meteorit, leuchtet am nächtlichen Himmel über der Sternwarte Gahberg am Starnberger See. (Symbolbild)
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Ein Lichtstrahl, aufgelöst durch einen Meteorit, leuchtet am nächtlichen Himmel über der Sternwarte Gahberg am Starnberger See. (Symbolbild)

Ein Feuerball am Himmel sorgte in Schweden zuletzt für Aufsehen. Jetzt machten zwei Schweden einen Aufsehen erregenden Fund um das Himmels-Spektakel.

Stockholm - Ein Feuerball am Himmel - das ist eine Erscheinung, bei der so gut wie jeder seinen Kopf nach oben reckt. Genau ein solches Spektakel konnten Tausende Schweden Anfang November beobachten. Jetzt machten zwei Landsmänner eine spektakuläre Entdeckung.

Feuerball über Schweden: Eisenmeteorit gefunden

Zwei Schweden haben einen fast 14 Kilogramm schweren Eisenmeteoriten entdeckt. Dabei handelt es sich um das mutmaßliche Hauptstück eines Meteoriteneinschlags vom 7. November, wie das in Stockholm ansässige Naturhistorische Reichsmuseum am Dienstag mitteilte. Zwei Privatpersonen - Geologen aus der Hauptstadt mit einem Interesse an Meteoriten - haben den seltenen Fund demnach in der Nähe von Enköping nordwestlich von Stockholm gemacht und ihn dem Museum übergeben. Nach Museumsangaben ist es das erste Mal seit über 60 Jahren, das ein beim Absturz beobachteter Meteorit in Schweden gefunden worden ist.

Unzählige Menschen in der schwedischen Region hatten an besagtem 7. November einen Feuerball gesehen, der den Himmel für etwa drei Sekunden erleuchtet hatte. Der Astronom Eric Stempels von der Universität in Uppsala berechnete daraufhin den ungefähren Einschlagsort, an dem später bereits kleine Fragmente eines Eisenmeteoriten gefunden wurden. Das jetzt entdeckte Hauptstück ist rund 30 Zentimeter lang und stellt den wahrscheinlich größten Rest des Himmelskörpers dar, der laut Stempels beim Eintritt in die Atmosphäre ursprünglich schätzungsweise neun Tonnen schwer gewesen ist. Einige kleinere Teile werden weiterhin in der Gegend vermutet. (dpa)

In Alaska sorgt aktuell ein anderer Sensationsfund für Furore.

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