Schweinegrippe: 25-Jähriger in Leipzig schwer erkrankt

Leipzig - In Deutschland gibt es einen weiteren schweren Fall von Schweinegrippe. Auf der Intensivstation der Leipziger Uniklinik wird seit einigen Tagen ein 25 Jahre alter Mann behandelt.

Er sei an eine künstliche Lunge angeschlossen, sagte ein Sprecher der Klinik auf dapd-Anfrage. Seine Situation sei kritisch.

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Der Direktor der Klinik für Intensivtherapie, Udo Kaisers, sagte der “Leipziger Volkszeitung“ (Mittwochausgabe), ohne die künstliche Lunge wäre der Patient “nicht mehr lebensfähig“. Der Mann gehöre aufgrund seines erheblichen Übergewichtes zur Risikogruppe derjenigen, die sich leichter mit dem Schweinegrippenvirus anstecken könnten. Zu dieser Gruppe gehörten ebenso Schwangere und Kinder. Kaisers rät dringend, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen.

Der 25-Jährige war am Silvestertag vom Dresdner Diakonissenkrankenhaus nach Leipzig verlegt worden. Wie sich der Mann aus der Region Dresden angesteckt hat, ist laut Klinik noch unklar. Auch gebe es noch keine Prognose über seine Heilungschancen. In Niedersachsen waren in den vergangenen Tagen ein dreijähriges Mädchen und ein 51 Jahre alter Mann gestorben, die sich mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert hatten.

dapd

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