Kuriose Werbekation

Eltern entscheiden sich für besonderen Kindernamen - dafür dürfen sie 18 Jahre lang gratis surfen

Eine Frau sitzt im Bett und hält ein iPad in der Hand.
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Umsonst surfen? Ein Internetanbieter macht das möglich - unter einer Bedingung (Symbolbild).

In der Schweiz sorgt ein Internet-Provider für eine skurrile Werbeaktion. Er bietet 18 Jahre kostenloses Internet, wenn Kinder nach dem Anbieter benannt werden.

  • Ein Schweizer Unternehmen hat eine skurrile Werbeidee
  • Eltern nennen Kinder Twifia oder Twifius - dafür gibt es 18 Jahre kostenloses Internet
  • Mit dem gesparten Geld soll es der Tochter später ein großer Wunsch erfüllt werden

Aarau - Ein im Sommer gegründeter Internet-Anbieter hat sich eine besondere Werbeaktion ausgedacht. Denn Eltern, die ihr Kind nach der Firma Twifi benennen, bekommen 18 Jahre einen kostenlosen Internetzugang. Dabei legt das Start-up für Mädchen den Namen Twifia fest, Jungs sollen Twifius heißen. Damit die Werbeaktion gültig wird, müssten Eltern der kleinen Twifia oder des kleinen Twifius die Geburtsurkunde online auf die Firmenwebsite hochladen. Und tatsächlich - die erste Twifia wurde geboren, berichtet Blick.ch.

Schweiz: Eltern bennen Kind nach Internetanbieter - um gratis zu surfen

Am 18. September wurde Twifia im Schweizer Kanton Graubünden geboren. Die veröffentlichte Geburtsurkunde zeigt, dass das kleine Mädchen tatsächlich mit drittem Namen Twifia heißt. Die Eltern wollen anonym bleiben und verheimlichen die ersten beiden Namen ihrer Tochter, wie Blick.ch berichtet. Damit wollen die Eltern Kritik aus ihrem Umfeld vermeiden. „Der Vorwurf, den Namen unseres Kindes verkauft zu haben, trifft uns sehr“, sagt der Vater gegenüber Blick.ch. Nach erstem Zögern ist aber auch Twifias Mutter begeistert: „Twifia steht für mich in diesem Zusammenhang auch für Verbindung. Für ewige Verbundenheit!

Twifia kann sich aber nicht nur über ihren Namen freuen - denn die Eltern wollen nun ein Sparkonto einrichten und „jeden Monat 60 Franken darauf überweisen“, so die Mutter weiter. Mit der Volljährigkeit soll Twifia so den Führerschein oder sogar ein Auto finanzieren.

Schweiz: Kind nach Unternehmen benannt - das steckt hinter dem Nameen

Das Schweizer Unternehmen ist von seiner Aktion begeistert und sagt, dass es die Namen „laut alten Schriften“ bereits gegeben hätte. „Twifius und Twifia haben einen römischen Touch“, so der Firmenchef Philippe Fotsch. Das Versprechen an die Schweizer Familie will der Unternehmer definitiv halten. Er würde sogar persönlich dafür sorgen. „Das ist Ehrensache“, so Fotsch. Und wer weiß - vielleicht schaffen es Twifia und Twifius dann schon nächstes Jahr auf die Liste der beliebtesten Babynamen. (jw)

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