Sechs Tote bei Notlandung auf russischem Fluss

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Bei einer spektakulären Notlandung auf einem russischen Fluss sind mehrere Menschen getötet worden.

Moskau - Bei der spektakulären Notlandung eines russischen Passagierflugzeugs auf dem westsibirischen Fluss Ob sind sechs Menschen getötet und mehr als 25 verletzt worden.

Die Besatzung hatte sich für das waghalsige Manöver entschieden, weil der Motor der Antonow An-24 brannte. Die Ermittlungsbehörde hatte am Montag nach Angaben der Agentur Interfax zunächst von sieben Toten gesprochen und ihre Angaben später korrigiert. Der Pilot sah in der waldreichen Region nordwestlich von Tomsk den Fluss als einzige Möglichkeit für eine Notlandung. Das Flugzeug prallte dort auf eine Sandbank, zerbrach und fing Feuer.

In den vergangenen Jahren gab es in Russland immer wieder Unfälle mit dem Flugzeugtyp An-24. Die propellergetriebenen Maschinen wurden erstmals vor rund 50 Jahren ausgeliefert. Kremlchef Dmitri Medwedew ordnete nach der Bruchlandung an, alle alten Flugzeuge des Typs zu prüfen und auszumustern.

dpa

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