Streit im Bordell

SEK-Beamte prügeln sich auf der Reeperbahn

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Hamburg - Mit Wachleuten eines Bordells auf der Reeperbahn haben sich Elite-Polizisten aus Sachsen nach einer Fortbildung in Hamburg geprügelt. Drei Streifenwagen-Besatzugen beendeten die Schlägerei.

Zwei Beamte seien verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts (LKA) Sachsen am Donnerstag. Drei Streifenwagen-Besatzungen der Hamburger Polizei beendeten die Schlägerei. Ein Bordellwächter erstattete Anzeige gegen einen Polizisten, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Ein anderer Beamter habe wiederum Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

Acht Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Sachsen waren am Montag zu einem Erfahrungsaustausch mit Hamburger Kollegen des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) in die Hansestadt gekommen. Alle acht hatten für den Folgetag Urlaub genommen, wie die LKA-Sprecherin sagte: “Mal Hamburg angucken.“ Fünf von ihnen waren nach dem Fortbildungstag auf die Reeperbahn gegangen.

Gab es "Zahlngstreitigkeiten"?

Woran sich der Streit in dem Bordell entzündete, ließ die Polizei offen. Die “Bild“-Zeitung berichtete von “Zahlungsstreitigkeiten“. Die LKA-Sprecherin nannte das Geschehen lediglich “den Vorfall“ oder “die Auseinandersetzung“. Deren Aufklärung sei Sache der Hamburger Polizei. “Bei uns läuft eine Prüfung, ob disziplinarrechtliche Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Das wird noch eine Weile dauern“, sagte die Sprecherin. Sie betonte, dass der Streit in die Freizeit der sächsischen Polizisten fiel.

dpa

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