Selbstmordanschlag: Nato-Soldaten getötet

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Ein Verwundeter des Anschlags in Afghanistan wird versorgt.

Kabul - Ein Selbstmordattentäter hat am Sonntag bei einem Anschlag in einer Kaserne der afghanischen Armee im Südosten des Landes mindestens vier Menschen mit in den Tod gerissen.

Nach Angaben der Internationale Schutztruppe Isaf sind unter den Opfern zwei ausländische Soldaten. 18 weitere Menschen seien verletzt worden, als sich der Mann während eines Flohmarktes in der Militärbasis in der Provinz Paktia in die Luft sprengte, sagte ein Sprecher der Regionalregierung. Auf dem Kasernengelände befindet sich ein Isaf-Stützpunkt. Die Taliban bekannten sich zu der Tat.

Bei einem Angriff von Aufständischen im Süden des Landes kam nach Isaf-Angaben ein weiterer Nato-Soldat ums Leben. Einzelheiten wurden nicht bekannt. 2010 ist das bislang verlustreichste Jahr für die Nato-Truppen seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan. Nach Informationen des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org verloren seit Januar fast 680 ausländische Soldaten ihr Leben. Im Vorjahr hatte es insgesamt 521 Todesopfer unter den Soldaten gegeben.

dpa

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