Täter ein Linksradikaler?

Selbstmordanschlag vor US-Botschaft: Zwei Tote

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Eine Verletzte wurde vom Tatort abtransportiert

Ankara - Bei einem Selbstmordanschlag vor der US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara sind am Freitag nach Polizeiangaben mindestens zwei Menschen getötet worden.

Die Bombe des Täters explodierte offenbar in der Sicherheitsschleuse im Eingang zur Visa-Abteilung der Botschaft. Der Fernsehsender NTV berichtete, bei den Toten handle es sich zum zwei Wachleute. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AP sah einen leblosen Körper auf der Straße vor einem Seiteneingang der Botschaft und berichtete, dass eine offenbar schwer verletzte Frau von Rettungssanitätern weggetragen worden sei.

Das Botschaftsgebäude ist schwer bewacht. In der Nähe befinden sich andere diplomatische Vertretungen, darunter auch die von Deutschland und Frankreich. Die Polizei riegelte das Gebiet ab und ließ auch keine Journalisten passieren.

Der Selbstmordanschlag ist nach Angaben der türkischen Regierung von einem Linksextremisten verübt worden. Der Attentäter sei ein 30-jähriger Türke, der der verbotenen Organisation DHKP-C angehört habe, berichteten türkische Sender unter Berufung auf Innenminister Muammar Güler. Der DHKP-C werden in der Türkei vor allem Anschläge gegen Polizei und Justiz mit dem Ziel eines Umsturzes vorgehalten. Bei dem Anschlag war am Freitag ein Wachmann der Botschaft getötet worden.

dpa

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