Sicher am Berg: Klettersteigset für Einsteiger

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Klettersteigset, Handschuhe, Helm – Sicher erklimmen Sie die Berggipfel nur mit dem richtigen Equipment.

Faszination Berge – Klettersteige machen Gipfel in schwindelerregenden Höhen auch für Anfänger zugänglich. Unterschätzen Sie die Wege beim Aufstieg nicht. Statten Sie sich im Vorfeld mit dem richtigen Klettersteigset aus. Mit unseren Tipps kommen Sie sicher oben an.

Klettersteigset: Doppelt schützt besser

Über Eisenleitern und Trittstufen hangeln Sie sich am Abgrund entlang. Sicherheit bietet Ihnen ein Klettersteigset: Eine Kletterbremse in Y-Form  sorgt dafür, dass Sie immer mit einem Karabiner am Drahtseil eingehängt bleiben. So sind Sie sogar am Seilgeländer abgesichert, wenn Sie an den Verankerungspunkten die Haken wechseln.

Der Deutsche Alpenverein empfiehlt einen Gurt mit einem sogenannten Bandfalldämpfer. Bei diesem sind die Schlauchbänder gerafft. Der Vorteil: Bei einem Sturz reißt das zusammengewobene Band auf und dämpft den Fallstoß. Um schmerzhafte Verletzungen an freistehenden Drahtseillitzen zu vermeiden, tragen Sie zudem Klettersteighandschuhe.

Überprüfen Sie Ihre Klettersteigausrüstung vor jeder Tour. Vertrauen Sie auf keinen Fall auf veraltete Systeme oder selbstgebaute Konstruktionen. Sobald Sie einmal mit dem Klettersteigset ins Seil gefallen sind, müssen Sie es unbedingt austauschen. Der Bandfalldämpfer ist aufgerissen und lässt sich nicht mehr zusammennähen.

Der richtige Wanderschuh: Trittsicher am Klettersteig

Das Klettersteigset schützt Sie vor dem Absturz in die Tiefe – aber nicht vor Verletzungen. Ein falscher Tritt und Sie schrammen an der Felswand entlang. Festes Schuhwerk ist deshalb Pflicht. Klettersteigschuhe  sind im Vorderfuß flexibler als Wanderschuhe. Gleichzeitig hat die Sohle ein rutschsicheres und stabiles Profil. Der Schaft reicht über den Knöchel. Er muss Ihnen Halt bieten, ohne Sie in Ihrer Beweglichkeit einzuschränken. Grundsätzlich gilt die Regel: Umso mehr Sie wiegen, desto härter sollte die Sohle sein. So stehen Sie auch auf kleinen Eisenstiften am Steif kräftesparend und sicher.

Der passende Helm zum Bergsteigen

„Der wichtigste Muskel beim Klettern ist der Kopf“, lautet ein Sprichwort. Denn wer sich am Berg nicht konzentriert, riskiert schwerwiegende Fehler. Wählen Sie jeden Schritt bewusst und schützen Sie sich Ihren Kopf mit einen Helm.

Beachten Sie dabei: Sporthelm ist nicht gleich Sporthelm. Ein Fahrradhelm bietet Ihnen keinen ausreichenden Schutz gegen Geröll, geschweige denn bei einem Absturz. Investieren Sie besser in einen zertifizierten Helm zum Bergsteigen. Dieser sollte angenehm auf der Stirnmitte liegen und nicht nach vorne oder hinten wackeln. Zwischen Kinnriemen und Kiefer passt maximal eine Fingerbreit.

Funktionskleidung und Proviant

Passend angezogen für Ihre Bergtour sind Sie mit kurzer Sportunterwäsche, langer Hose und langem Funktionshemd. In den Rucksack packen Sie eine atmungsaktive und winddichte Jacke und ein dünnes Fleeceshirt zum Wechseln.

Auch Proviant und eine Notfallapotheke  mit Verbandsmaterial sollte zur Klettersteigausrüstung gehören. Geeignet als Notfallration sind Energieriegeln. Sie wiegen wenig und gehen schnell ins Blut. Denken Sie daran: Jedes Gramm Gepäck muss gestemmt werden und kostet Sie Kraft am Berg. Schleppen Sie deshalb nicht den kompletten Klettersteigführer mit auf den Berg, sondern kopieren Sie sich die relevanten Seiten für Ihre Tour.

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