Sieben angebliche "Atomhändler" in Wien gefasst

Wien - Ein Sondereinsatzkommando der österreichischen Polizei hat sieben Männer überwältigt, die radioaktives Material zum Kauf angeboten hatten.

Die aus der Türkei und Bulgarien stammenden Männer seien in Wien in Haft, teilte das Innenministerium am Sonntag mit. Über den Falle hatte zuerst die Wiener “Kronen-Zeitung“ berichtet.

Agenten der Polizei hatten sich als Kaufinteressenten ausgegeben und die Täter in eine Falle gelockt. Bei einem Treffen legten die “Atomhändler“ auch Materialproben vor. Eine erste Analyse ergab jedoch, dass es nicht radioaktiv war. Für ihre Lieferung verlangten die Täter eine Millionensumme.

Die Polizei geht von einem kriminellen und nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. “Es gibt eine Szene, wo immer wieder versucht wird, das eine oder andere an den Mann zu bringen“, erklärte Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck.

dpa

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