Wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Siebenjährige bei Kita-Ausflug ertrunken: Prozess gegen Erzieherinnen beginnt

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Eine Siebenjährige ist bei einem Kita-Ausflug ertunken. Die Erzieherinnen müssen sich jetzt vor Gericht verantworten.

Eine Siebenjährige ist bei einem Kita-Ausflug in einer Therme in ein 1,30 Meter tiefes Becken gesprungen und ertrunken. Gegen die Erzieherinnen beginnt nun der Prozess.

Geestland - Nachdem ein Mädchen während eines Kita-Ausflugs im Schwimmbad ertrunken ist, hat am Mittwoch vor dem Amtsgericht im niedersächsischen Geestland der Prozess gegen drei damalige Erzieherinnen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, ihre Aufsichtspflicht verletzt zu haben, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Frauen im Alter von 50, 57 und 64 Jahren sind wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Nach Medienberichten war das sieben Jahre alte Mädchen im Juni 2017 im Rahmen eines Ferienprogramms mit einer Bremer Kita-Gruppe in einer Therme. Das Kind, das nicht schwimmen konnte, soll ohne Schwimmhilfen in ein 1,30 Meter tiefes Becken gesprungen und nicht wieder aufgetaucht sein. Es wurde bewusstlos im Wasser entdeckt und herausgezogen, konnte aber nicht gerettet werden. Im Dezember 2017 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die drei Erzieherinnen. Das Gericht hat als weiteren Verhandlungstag den 29. August festgesetzt.

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dpa

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