Nach Katastrophe in China

Skandal: Hilfsgüter für Erdbebenopfer verrottet

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Hier stand mal eine Schule: Am 12. Mai 2008 riss ein starkes Erdbeben zehntausende Kinder, Frauen und Männer in den Tod.

Mianyang - Nach dem verheerenden Erdbeben 2008 in China mit mehr als 80.000 Toten sollten Hilfsgüter die Überlebenden erreichen. Nun die erschütternde Nachricht: viele davon kamen nicht an. Sie verrotteten.

In China haben Hilfsgüter für die Opfer des katastrophalen Erdbebens von 2008 nie ihren Bestimmungsort erreicht: In Mianyang in der Provinz Sichuan wurden verrottende Pakete mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen Hilfsgütern gefunden, wie die Zeitung Beijing Youth Dailyam Mittwoch berichtete. Anwohner hatten sich über den Gestank beschwert, der aus dem Lagergebäude drang.

Nach dem Erdbeben der Särke 8,0 vom Mai 2008 verzeichneten die Behörden mehr als 80.000 Tote und Vermisste. Vor drei Jahren versicherte das chinesische Rote Kreuz nach Korruptionsvorwürfen, alle Spenden würden öffentlich deklariert. Wegen der in Mianyang gefundenen ungenutzten Hilfsgüter brach im Internet eine heftige Debatte aus. Beamte, die sich als unfähig erwiesen, Hilfsgüter zu den Bedürftigen zu transportieren, sollten ihr Amt niederlegen, forderten Nutzer des chinesischen Weibo-Netzes. Andere fragten, ob solche Beamten kein "schlechtes Gewissen" hätten.

afp

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