Bald kommen die Gewitter

Noch zwei Tage Hitze

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In zwei Tagen hat die Hitze ein Ende.

Offenbach - Noch zwei Tage müssen die Menschen in Deutschland bei wachsender Schwüle schwitzen. Dann beendet eine Kaltfront mit heftigen Gewittern die Hitzewelle.

Wie schon am Mittwoch klettern die Temperaturen auch am Donnerstag und Freitag tagsüber auf 28 bis 33 Grad. Hitzehoch „Xerxes“, das inzwischen nach Osteuropa gezogen ist, schaufelt heiße und zunehmend feuchtschwüle Luftmassen aus Süden und Südosten. „Daran ändert sich bis zum Freitag nicht viel“, sagte Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch.

Zum Nachmittag gebe es vor allem in den Bergen ein gewisses Schauer- und Gewitterrisiko. Davon abgesehen dominiere Sonnenschein.

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Am Freitagnachmittag macht sich dann schon eine grundlegende Wetterumstellung bemerkbar: Im Westen und Nordwesten ziehen Gewitterwolken auf. „Osten und Süden merken davon noch nichts“, sagte Beyer. Dort werde es noch einmal bis zu 33 Grad heiß.

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein.  © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden.  © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen.  © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen.  © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein.  © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten.  © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken.  © dpa
Luftige Kleidung tragen  © dpa
In kühlen Räumen aufhalten  © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden  © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten  © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen  © dpa

In der Nacht zum Samstag schieben sich heftige Gewitter ostwärts, und tagsüber scheint die Sonne nur noch im äußersten Osten und Südosten bei Spitzenwerten bis 33 Grad. Die Gewitter beenden die Hitzewelle mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen. Hinter der Kaltfront wird es deutlich kühler. „Das Temperaturniveau von 20 bis 25 Grad ist aber durchaus ertragbar“, sagte Beyer.

dpa

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