Sommerboten der Mode

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Mode für Meerjungfrauen: Muschelketten sind in diesem Sommer ein echter Hingucker.

Mit den ersten Sonnenstrahlen kann endlich die dicke Winterbekleidung gegen die aktuelle Sommerkollektion ausgetauscht werden. Die Welt der Mode hält im Jahr 2012 viele neue Trends bereit, aber auch altbewährte Klassiker erleben ein Comeback auf den Laufstegen.

Gegensätze ziehen sich an – das scheint das Motto des Mode-Sommers 2012 zu sein. Fast alles ist erlaubt: Zarte Pastelltöne vermischen sich mit auffälligen Paisley-Mustern. Feminine Blumenkleider treffen auf den androgynen Look der 20er Jahre. Und futuristische High Heels stehen im Schuhschrank direkt neben bequemen Ballerinas.

Mode in dezenten Pastellfarben und mutigen Mustern

Die Zeit der Knallfarben ist vorbei. Im Frühling und Sommer sieht man in den Schaufenstern zarte Pastellfarben wie Rosé, Mint, Pistazie, Vanille und Apricot. Dank der neuen grafischen Schnitte wirken Pastellfarben nicht mehr niedlich und unschuldig wie bisher, sondern strahlen Eleganz aus. Für alle Liebhaber von Altbewährtem: Modedesigner wie Jil Sander und Calvin Klein setzen nach wie vor auf die Sommerfarbe Weiß. Sie bringt gebräunte Haut zur Geltung, wirkt lässig und gleichzeitig edel.

Im Gegensatz zu den zarten Bonbon-Farben stehen ausgefallene, bunte Muster. Von extravaganten Graffitiprints bis hin zu naturalistischen Darstellungen von Obst und Gemüse oder verspielten Blumenmustern ist alles erlaubt. Liebling der Designer ist das Paisley-Muster. Das bunte Hippie- Muster mit den floralen, tropfenförmigen Elementen hat seinen Namen von der schottischen Stadt Paisley. Im 19. Jahrhundert war hier ein bedeutendes Textilverarbeitungszentrum angesiedelt, das sich auf die Nachahmung von Stoffen aus Persien spezialisiert hatte.

Mode für Meerjungfrauen trifft auf Chic der 20er Jahre

Eine große Rolle für die Mode dieser Saison spielt das Meer: Designer-Größen wie Donatella Versace und Karl Lagerfeld ließen sich von Unterwasserwelten inspirieren und kreierten Muscheltaschen, Haifischzahnketten und Kleider mit Korallenmuster. Schimmernde Pailletten und glänzende Materialien erinnern an Meerjungfrauen.

Während die verspielten Unterwasser-Outfits die Weiblichkeit betonen, wirkt der sogenannte Garçonne-Look eher knaben- als mädchenhaft. Hosenanzüge im klassischen Schnitt der 20er Jahre sorgen für den androgynen Stil, ebenso Accessoires wie Krawatten, Hosenträger oder Männerhüte. Frauen müssen jedoch nicht gleich zu besseren Männern mutieren: Für feminine Akzente sorgen zarte Seidenblusen oder High Heels. Wer seine weibliche Seite besonders hervorheben möchte, schlüpft in gerade geschnittene Kleider mit Fransen, die sogenannten Flapper Dresses.

Schuh-Mode: Extravagante High Heels und süße Ballerinas

Die kommende Schuhmode ist von Extremen gekennzeichnet. Opulente Pumps und Pantoletten mit durchsichtigen 15cm Absätzen sind in den Kollektionen ebenso vertreten wie ultraflache, minimalistische Sandalen. Der Ballerina könnte wieder einmal zum Mode-Schuh der Saison werden. Die flachen Schuhe sind bequem und verlangen von ihrer Trägerin, anders als High Heels, keine herausragenden Laufkünste. Trotzdem wirken sie immer feminin – egal ob zum maskulinen Garçonne-Outfit, zum Blümchenkleid oder zur Skinny Jeans.

Accessoires werden rockig

Zu den verspielten Ballerinas dürfen die Accessoires rockig ausfallen. Wer glaubt, nur Mitglieder einer Motorradgang tragen Bandanas, könnte einen Trend der aktuellen Mode verpassen. Die quadratischen Tücher gibt es mittlerweile in allen möglichen Größen und Stoffen. Klassisch wird ein Bandana als Kopftuch getragen und im Nacken zusammengebunden. Ein größeres Tuch dient als Gürtel-Ersatz. Schmalere Bandanas aus dünnem Stoff lassen sich um das Handgelenk schnüren. Und wenn ein kalter Wind weht, nutzt man das Bandana-Tuch einfach als Halstuch.

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