Sonnenbrille mit Sehstärke: Tipps für den Kauf

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Mit einer Sonnenbrille mit Sehstärke behalten Sie auch im Sommer den Überblick.

Die Sonne lacht vom weiß-blauen Himmel, an der Isar wird gegrillt und sich gesonnt. Schützen Sie gerade jetzt Ihre Augen vor schädlichen UV-Strahlen. Worauf Sie beim Kauf einer Sonnenbrille mit Sehstärke achten sollten, lesen Sie hier.

Auf die Gläser kommt es an

Wenn Sie eine Sonnenbrille mit Sehstärke benötigen, ist es nicht damit getan beim Optiker ein paar Modelle aufzuprobieren und das schönste mitzunehmen. Als Brillenträger müssen Sie darauf achten, dass optische Gläser in Ihr Wunschmodell eingesetzt werden können. Manche Brillen, deren Gläser besonders stark gebogen sind, eignen sich nicht als Sonnenbrille mit Sehstärke.

Damit Sie lange Freude an Ihrer Sonnenbrille haben, beachten Sie diese Hinweise:

  • Die Farbe der Gläser: Graue oder braune Gläser verfälschen die Farben am wenigsten. Solche Sonnenbrillen sind für Autofahrer empfehlenswert. Auf blau getönte Brillengläser sollten Sie hinter dem Steuer verzichten: Sie schwächen die Wahrnehmung von Rot und Gelb so sehr ab, dass Sie eine Gefahr im Straßenverkehr darstellen. Gelbe oder orangefarbene Tönungen dagegen erhöhen den Kontrast und bieten sich für manche Sportarten an.
  • Die Qualität der Gläser: Bei der Wahl der Gläser ist weniger das Material – Plastik oder Mineralglas – als vielmehr die Qualität entscheidend. Die Gläser Ihrer Sonnenbrille in Sehstärke sollten beidseitig entspiegelt sein, um störende Reflexionen zu vermeiden.
  • Der UV-Schutz: Achten Sie darauf, dass die Brillengläser das Prüfzeichen UV-400 tragen. Einen Aufkleber mit diesem Hinweis finden Sie meist direkt auf den Gläsern. Das Prüfzeichen bedeutet, dass die schädlichen UV-Strahlen mit einer Wellenlänge zwischen 280 und 400 Nanometern aus dem Sonnenlicht herausgefiltert werden.
  • Die Größe der Gläser: Eine Sonnenbrille mit Sehstärke soll nicht nur für den richtigen Durchblick sorgen, sondern auch Ihre Augen schützen. Wählen Sie daher ein Modell mit großen Gläsern, die bis zu den Augenbrauen und dem äußeren Gesichtsrand reichen.
  • Das Brillengestell: Da geschliffene Brillengläser dicker und damit schwerer als ungeschliffene Gläser sind, entscheiden Sie sich für ein leichtes Brillengestell. Sonst wird die Sonnenbrille zu schwer und dadurch unbequem.
  • Das CE-Prüfzeichen: Jede Sonnenbrille, die in Deutschland verkauft wird, muss an der Innenseite des Brillenbügels mit dem CE-Zeichen versehen sein. Es garantiert, dass die Brille den EU-Sicherheitsanforderungen entspricht.

Selbsttönende Sonnenbrille mit Sehstärke

Brillengläser, die sich bei UV-Einstrahlung selbst tönen, bezeichnen Optiker als phototrop. Dank einer speziellen Beschichtung und einer chemischen Reaktion verdunkeln sich diese Modelle innerhalb weniger Sekunden. Wenn Sie besonders lichtempfindliche Augen haben, ist eine solche Brille die richtige Wahl.

So sparen Sie sich den ständigen Wechsel zwischen normaler Brille und Sonnenbrille. Beachten Sie vor dem Kauf, dass sich phototrope Gläser nicht zum Autofahren eignen: Die Autoscheiben filtern bereits einen Großteil des ultravioletten Lichts und die restlichen UV-Strahlen reichen nicht aus, um die Gläser zu tönen.

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