Gewaltiger Sonnensturm erreicht Erde

Washington - Ein gewaltiger Sonnensturm ist auf die Erde zugerast. Die ersten geladenen Teilchen der Plasmawolke sind am Dienstag eingetroffen. Für Flugzeuge kann dies massive Strahlungsbelastungen zur Folge haben. 

Der Sonnensturm ist nach neuesten NOAA-Berechnungen (US-Wetterbehörde) der stärkste seit 2003. Zuvor war hatte sie ihn als stärksten seit 2005 bezeichnet. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Bei hoher Sonnenaktivität werden große Gaswolken aus den Außenschichten der Sonne ins All geschleudert. Diese sind elektrisch geladen und können das Erdmagnetfeld stören. Für Natur und Menschen auf der Erde sind sie ungefährlich, da sie nicht durch das Magnetfeld dringen. Bei der Stärke des aktuellen Sturms können jedoch Passagiere und Crews von sehr hoch fliegenden Flugzeugen einem erhöhten Strahlenrisiko ausgesetzt sein. Insbesondere in Polnähe sind Navigationssysteme von Flugzeugen gefährdet. Flugzeuge und Raumschiffe sollten daher die Polarregionen am Dienstag meiden, hatte die NOAA geraten.

UFOs? Von wegen! Himmelsphänomene und ihre Ursachen

Wenn in Werner Walters Ufo-Zentrale in Mannheim das Telefon klingelt, kann er manche Himmelsphänomene ganz einfach erklären. Wir zeigen Ihnen eine Auswahl. © dpa
HALE-BOPP: Er schrieb Geschichte: Hale-Bopp war für mehrere Jahrzehnte einer der hellsten und meist beobachtesten Kometen. Erstmals wurde er am 23. Juli 1995 unabhängig voneinander von Alan Hale und Thomas Bopp in den USA entdeckt. Kometen sind Schweifsterne, die die Sonne auf Bahnen umlaufen und zum Großteil aus kleinen, locker verbundenen Staub- und Mineralienteilchen sowie Eis bestehen. © dpa
Sie können einen Durchmesser bis zu 100 Kilometern haben. Wenn der Komet ins Sonnensystem dringt, entreißt ihm der Sonnenwind Gaspartikel, und der Schweif ensteht. © dpa
POLARLICHTER: Polarlichter sind rote, grüne oder blaue schweifhafte, größflächige Lichterscheinungen, die im Bereich der Pole fast täglich vorkommen. Sie entstehen, wenn Elektronen oder andere geladene Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen und schließlich als ein Strom in Spiralen entlang auf die Erde treffen. © dpa
Mark Vornhusen von Meteomedia: „Für gewöhnlich werden sie durch das Magnetfeld zu den Polen gelenkt. Wenn aber etwa alle 11 Jahre die Sonne ihre stärkste Aktivität hat, gerät das Magnetfeld durcheinander, und die Polarlichter können auch bei uns erscheinen – das ist übrigens in ein, zwei Jahren wieder der Fall.“ © dpa
GLÜHENDE HIMMELSSPINNE: Von der spektakulärsten UFO-Sichtung hat im November 2009 eine Lufthansa-Crew auf der Strecke zwischen Norwegen und Grönland berichtet. Ufologe Walter klärte damals auf, dass in ihrer Sichtweite der russische Spionagesatellit Kosmos 2455 gestartet war. © dpa
Eispartikel im Raketenschweif und die nur sehr niedrige Umlaufbahn von 195 Kilometern sorgten unter spezieller Beleuchtung für diese glühende Himmelsspinne. © dpa
VENUS: Ein leuchtendes rundes Objekt, das für einen Stern viel zu hell leuchtet! Wenn Augenzeugen dieses Phänomen beobachten, sei es oft die Venus, erklärt Wetterexperte Marc Vornhusen: „Ist sie nahe an der Sonne, sieht man sie nicht. In den Abend- oder ganz frühen Morgenstunden aber kann man sie hell leuchtend tief am West- beziehungsweise Ost-Horizont sehen.“ © dpa
Dieses Foto zeigt einen über Singapur © dpa
DIE ISS: Die Internationale Raumstation kreist in 350 Kilometern Höhe alle 90 Minuten um die Erde. © dpa
Wenn die ISS unsere Breiten überfliegt, erscheint laut Ufologe Werner Walter ein gelbliches Licht „etwas größer als ein Scheinwerfer“, das minutenlang von Westen nach Osten zieht. © dpa
DIE HALOS: Ein Halo (vom griechischen „Halo“ für „Mond“ oder „Sonne“) ist ein Lichteffekt, der durch Reflexion und Brechung von Licht an Eiskristallen in Cirrus-Wolken, an fallenden Schneekristallen oder im Eisnebel entsteht. © dpa
Der Effekt kann laut Vornhusen bis zu 30 unterschiedliche Formen haben. © dpa
„Je nach Form der Kristalle, nach dem Winkel, in dem das Licht auf die Kristalle trifft und nach der Windstärke entstehen am Himmels weißliche oder farbige Kreise, Bögen, Säulen oder Flecken.“ © dpa

Die Teilchen der aktuellen Wolke hätten zusammen in etwa die Masse eines großen Berges in deutschen Mittelgebirgen, sagte Werner Curdt vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau (Niedersachsen). Eine Wolke dieser Größe benötige mehrere Stunden, bis sie komplett eingetroffen sei, daher seien etwaige Schäden zunächst nicht exakt zu bestimmen.

Ryanair: Sexy Stewardessen im Körper-Scanner

Wie sehen Stewardessen eigentlich ohne ihre Dienstkleidung aus? Billigflieger Ryanair verrät es in seinem neuen Kalender. Wir zeigen Ihnen erste Bilder. Hier tragen die Damen noch ihre Dienstrobe. © Ryanair
Erst mal im Bademantel ... © Ryanair
... und jetzt im Bikini. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Stewardessenkostüme sind sexy - da sind sich die meisten Männer einig. So mancher Passagier dürfte sich schon vorgestellt haben, die die Flugbegleiterinnen ohne ihre Dienstkleidung aussehen. Ryanair erfüllt jetzt wieder diesen Wunsch. Klicken Sie sich hier durch den Stewardessen-Kalender 2012 - der obendrein einem guten Zweck dient. Die Erlöse gehen an die Organisation Debra, die sich für Kinder mit der Krankheit Epidermolysis bullosa (EB) einsetzt. © Ryanair
Roberta aus London © Ryanair
Ornella aus Rom © Ryanair
Gillian aus Dublin © Ryanair
Vera aus Faro © Ryanair
Agnieszka aus Rom © Ryanair
Carla aus Pisa © Ryanair
Georgina und Dorota aus London und Brüssel © Ryanair
Jolanta aus Dublin © Ryanair
Ornella und Alice aus Rom © Ryanair
Lisa aus Madrid © Ryanair
Alice aus Rom © Ryanair
Halima aus Madrid und Jolanta aus Dublin © Ryanair
Nun können Sie sich noch durch Kalendermotive der Vorjahre klicken © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair

“Die Strahlungsbelastung, die während eines starken Sonnensturms bei Flügen über den Polen maximal auftreten kann, liegt in etwa bei einmal Röntgen“, hatte der Sonnenphysiker Volker Bothmer von der Universität Göttingen kürzlich erläutert. Das sei für die Passagiere zwar kein Problem, sehr wohl aber für das Flugpersonal - weil es der Belastung häufiger ausgesetzt ist.

Die Plasmawolke hatte sich am Montag von der Sonne gelöst. Sie hatte nach NOAA-Angaben eine Anfangsgeschwindigkeit von mehr als 2000 Kilometern pro Sekunde - das sind über 7,2 Millionen Kilometer pro Stunde.

Polarlicht über dem Norden der Britischen Inseln

Über Schottland, Nordengland und den nördlichen Teilen Irlands hat es am Dienstag spektakuläre Polarlichter gegeben. Die kanadische Weltraumbehörde berichtete am Dienstag von der heftigsten Sonneneruption seit mehr als sechs Jahren, die im Magnetfeld der Erde die blaugrünen Lichterscheinungen auf der Nordhalbkugel auslösen können.

Meist sind sie jedoch erst nördlich des 60. Breitengrades, also nördlich der Nordspitze Schottlands am Himmel zu sehen. Nach Angaben der Britischen Astronomischen Gesellschaft sind die Polarlichter vermutlich noch mehrere Tage zu sehen. Eine Gefahr für Menschen gehe nicht von ihnen aus, jedoch könnten Mobilfunknetze und Fernsehübertragungen gestört werden.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa/nasa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Foto aus Tankstelle: Heikles Detail bei einer der Damen - Sehen Sie es unmittelbar?
Foto aus Tankstelle: Heikles Detail bei einer der Damen - Sehen Sie es unmittelbar?
Selfie mit Hund ging daneben - und genau deswegen begeistert es seit Monaten die Betrachter
Selfie mit Hund ging daneben - und genau deswegen begeistert es seit Monaten die Betrachter
Influencerin beim Wandern?! Eben nicht! Ihre Schwester verrät völlig dreiste Foto-Lüge
Influencerin beim Wandern?! Eben nicht! Ihre Schwester verrät völlig dreiste Foto-Lüge
Dieses Rätsel ist einfach - doch einige geraten schnell auf die falsche Fährte
Dieses Rätsel ist einfach - doch einige geraten schnell auf die falsche Fährte

Kommentare