Spielzeug zu Weihnachten: Das ist wichtig

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Bei Spielzeug aus Holz achten Sie darauf, dass der Lack speichelfest ist und nicht absplittert.

Holzeisenbahn, Puppe, Piratenschiff – dieses Spielzeug steht schon bald wieder auf tausenden Wunschzetteln. Überlegen Sie vor dem Kauf, ob die Sachen sich für den Nachwuchs eignen, und achten Sie auf die Qualität.

Spielzeug mit Prüfsiegeln kaufen

Sie müssen Ihren Kindern zu Weihnachten nicht jeden Wunsch erfüllen. Vor allem wenn Sie Zweifel an der Qualität haben, weichen Sie auf Alternativen aus. Ob Spielzeug die gesetzlichen Vorgaben erfüllt und frei von Schadstoffen ist, erkennen Sie am GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Unabhängige Stellen wie der TÜV prüfen die Produkte und vergeben das Zeichen. Darüber hinaus hat der TÜV Rheinland ein eigenes Prüfsiegel, das TÜV-Proof-Zeichen mit einem Teddybären, eingeführt.

Neben der Produktqualität ist wichtig, dass sich die Spielsachen pädagogisch eignen und elektrisches Spielzeug sicher ist. Achten Sie dafür auf das „spiel gut“-Siegel und das „VDE“-Zeichen des Verbands Deutscher Elektriker. Kuscheltiere und textiles Spielzeug sollten nach dem OEKO-TEX® Standard 100 auf Schadstoffe überprüft sein. Am besten waschen Sie solches Spielzeug, bevor Sie es Ihrem Kind schenken.

Vorsicht, wenn das Spielzeug stinkt

Ein weiteres Indiz für die Qualität ist der Preis des Spielzeugs: Erst im August hat ein Test gezeigt, dass viele Billigspielzeuge, die Kinderzeitschriften beigelegt waren, mit Schadstoffen belastet waren. Sie enthielten giftige Weichmacher, Schwermetalle und Verbrennungsrückstände. Wenn das Spielzeug noch dazu unangenehm chemisch riecht, lassen Sie die Finger davon. Denn die ausgedünsteten Lösemittel gefährden sonst die Gesundheit Ihres Kindes.

Oft werden solche Produkte in Asien hergestellt. Kaufen Sie besser Spielsachen von Herstellern, die in Deutschland oder Europa produzieren. Das Gleiche gilt für Holzspielzeug. Es enthält zwar keine Weichmacher, ist aber meist lackiert. Der Lack muss speichelfest sein – für den Fall, dass Ihr Kind die Spielsachen in den Mund nimmt. Besser ist ein Überzug aus speziellen Ölen oder Wachsen, die lebensmittelecht und lösungsmittelfrei sind. Bekannte Marken wie Playmobil, Lego, der Plüschtierhersteller Steiff oder Nic, ein Produzent von Holzspielzeug, halten die Richtlinien ein. Bei Kindern unter 36 Monaten besteht außerdem Erstickungsgefahr, wenn sie Spielsachen verschlucken. In guten Spielzeug-Onlineshops findet sich ein deutlicher Altershinweis bei kleinteiligem Spielzeug von Playmobil & Co.

Wichtige Tipps auf einen Blick

  • Schnüre und Seile an Spielsachen sind tabu – daran können sich Kinder strangulieren.
  • An scharfen Kanten und Ecken könnte sich ihr Nachwuchs verletzen. Achten Sie darauf, dass sie gepolstert sind.
  • Steht zu Weihnachten ein elektrisches Spielzeug auf dem Wunschzettel, darf die Spannung nicht mehr als 24 Volt betragen.
  • Spieluhren, Rasseln, sprechende Puppen und anderes Spielzeug mit Ton kann das Gehör schädigen. Halten Sie es sich selbst ein paar Sekunden ans Ohr – ist es Ihnen zu laut, lassen Sie es im Laden.
  • Testen Sie, ob das Spielzeug robust genug ist: Nehmen Sie es in die Hand, schütteln Sie es und prüfen Sie, ob sich Teile lösen. Wenn Lack absplittert, eignet es sich nicht. Übrigens sollten Sie auch nach dem Kauf immer wieder testen, ob die Spielsachen noch stabil sind. Wenn nicht, ersetzen Sie sie.

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