Ekel-Alarm in Australien

Spinnen-Invasion: Millionen Krabbeltiere bedecken Region mit XXL-Netz - Spektakuläre Aufnahmen veröffentlicht

Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen breiten Spinnen Riesen-Netze aus. Es ist fast schon eine „Spinnen-Apokalypse“.

Melbourne - Spinnen-Alarm im australischen Bundesstaat Victoria. Gigantische Spinnennetze breiten sich über der Graslandschaft aus. Die Krabbeltiere machen vor Ortsschildern keinen Halt. Es sind Millionen! Besonders betroffen ist die Region Gippsland östlich von Melbourne - ganze Landstriche sind völlig bedeckt.

Die „Spinnen-Apokalypse“ ist die gruselige Folge von heftigen Regenfällen im Bundesstaat Victoria. Die Spinnen bringen sich vor dem nahenden Hochwasser in Sicherheit, indem sie gigantische Netze weben. Die Aufnahmen davon sind spektakulär. Bei den Spinnen in Victoria handelt es sich um eine für den Menschen harmlose Art: Es sind Vagabundspinnen. Zum Glück. Vor einigen Monaten gab es eine ähnliche Situation in Sydney. Da brachten sich allerdings Giftspinnen vor einer Jahrhundertflut in Sicherheit, wie Merkur.de* berichtete.

Sobald sich die Fluten zurückziehen, werden die Spinnen wieder verschwinden. In Australien ist gerade Winter, doch die extremen Wettersituationen nehmen zu. Verheerende Buschbrände verwüsteten von August 2019 bis März 2020 über zwölf Millionen Hektar Land. (ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Jurgen Freund/imago

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