Bei Polizeikontrolle in Chemnitz

Spürhund kapituliert: Cannabis-Geruch ist zu stark

Chemnitz - Das war selbst für den Rauschgiftspürhund zu viel: Der Geruch einer Cannabis-Plantage war so stark, dass der Schnüffler in einer Chemnitzer Wohnung nicht eingesetzt werden konnte.

Die Polizei hatte die Plantage am Donnerstag durch Zufall entdeckt. Den Beamten war im Zuge einer Überprüfung in dem Mehrfamilienhaus ein intensiver Geruch von Cannabis aufgefallen, der zusammen mit einem Mann aus einer Wohnungstür kam. Bei einer Kontrolle übergab ihnen der 32-Jährige ein Tütchen mit 0,5 Gramm Cannabis.

Die Polizisten erwirkten daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss und fanden in der Wohnung 14 Cannabis-Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 1,50 Meter. Die Mitteilung darüber verbreitete die Polizei am Freitag unter der Überschrift „Ein irrer Duft von frischem Gras.“. Gegen den 32-Jährigen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Er ist nach ersten polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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