Komasaufen vorbeugen

Städte: Stopp für Rund-um-die-Uhr-Alk

Wiesbaden - Schnaps an der Tanke, Bier im Büdchen, 24 Stunden am Tag: Im Kampf gegen Jugendkriminalität fordern mehrere deutsche Großstädte, die Verkaufszeiten für Alkohol zu beschränken.

Zwar habe das sogenannte Komatrinken nicht weiter zugenommen, doch werde das Verbot, Alkohol an Minderjährige zu verkaufen, immer noch von vielen Supermärkten, Kiosken und Getränkeläden missachtet, teilte das Städtenetzwerk Kriminalprävention am Donnerstag im hessischen Wiesbaden mit.

Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben

Inwzischen bestellen 75 Prozent der Deutschen Waren übers Internet. Ganz vorne mit dabei sind die Bücher. Hier wird ein Paket des Internethändlers Amazon von der Sängerin Annett Louisan ausgeliefert. © dpa
52 Prozent der Deutschen kaufen Bücher, Zeitschriften und Zeitungen im Netz. © dpa
Die Deutschen investieren in ihre Gesundheit. 17 Prozent mehr Geld gaben sie 2008 für Medikamente und Therapien aus. © dpa
12 Prozent der Nutzer spekulieren im Netz mit Aktien. © dpa
Ebenfalls 12 Prozent informieren sich über Versicherungen und schließen diese auch im Internet ab. © dpa
Seit 2001 geben die Bundesbürger 51 Prozent mehr Geld aus für Telefon und Internet. © dpa
Schon 2008 waren die Ausgaben für den privaten Konsum um 0,4 Prozent gestiegen. © dpa
Männer sind die aktiveren Einkäufer im Web. 76 Prozent der Männer und 73 Prozent der Frauen kaufen lieber online statt sich an der Kasse anzustellen. © dpa
Ökonomen glauben, dank der Abwrackprämie sei der Konsum im ersten Halbjahr 2009 noch einmal um 0,65 Prozent gestiegen. © dpa
36 Prozent der Menschen über 55 Jahre, die sogenannten Silver Surfer, nutzen das Web. © dpa
Auch elektronische Artikel wie die Playstation liegen immer öfter im virtuellen Warenkorb. © dpa
Um 20,5 Prozent sind die Ausgaben für Zigaretten und Alkohol gesunken. © dpa
48 Prozent bestellen Spielzeug, Möbel und Kleidung im Internet. © dpa
Statistiker vermuten, die Steuern auf Alkopops könnten dazu geführt haben, dass weniger dafür ausgegeben wird. © dpa

Wo aufgrund der verlängerten Öffnungszeiten von Supermärkten bis spät in die Nacht Alkohol gekauft werden könne, gebe es auffällig viele Probleme mit Jugendlichen. Die Städte forderten die Länder auf, den freien Verkauf von Alkohol rund um die Uhr zeitlich einzuschränken. Baden-Württemberg und Bayern haben bereits solche Regelungen. Dem Netzwerk gehören elf Städte an, darunter Frankfurt, Wiesbaden, Bremen, Hannover und Leipzig.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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