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Starbucks-Besuch endet tragisch: Hundewelpe erstickt an ausgegebenem Keks - „Konnten nichts tun“

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Von: Tom Offinger

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Eine Starbucks-Filiale in Großbritannien
Eine Vorfall in einer britischen Starbucks-Filiale sorgt für Aufregung. © picture alliance/dpa/PA Wire | Kirsty O‘connor

Es sollte ein normaler Café-Besuch werden. Stattdessen erstickt der Welpe einer Frau an einem Hundekeks und verstirbt kurz danach. Für die Besitzerin liegt die Schuld bei der Café-Kette.

München - Die Britin Meghan Harrisson liebt ihren Hundewelpen Bonnie, eine 18 Monate alte Bulldogge. Im September besucht sie mit Bonnie und ihrem Verlobten eine Filiale der beliebten Starbucks-Kette. Dort wird neben verschiedenen Getränken auch ein kleiner Hunde-Snack gereicht, der sogenannte „Puppuccino“. Das Angebot richtet sich extra an die kleinen Vierbeiner und besteht aus Schlagsahne. Für Welpe Bonnie war es die letzte Mahlzeit eines kurzen Lebens.

Starbucks: Hund erstickt an Keks

Wie Meghan gegenüber dem englischen Mirror schildert, habe der Snack auch einen Bonio-Keks beinhaltet, einen speziellen Keks nur für Hunde. Kurz nach der kleinen Mahlzeit erstickte Bonnie an den Stücken des genannten Gebäcks. Zehn Minute habe er verzweifelt versucht, den Keks zu entfernen und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen, schilderte Meghans Verlobter der Zeitung. Zwei durchgebissene Stücke konnte er noch herausfischen, doch das reichte nicht.

„Er war mit Schleim, Kotze, Blut, Sahne und Wasser bedeckt. Wir haben versucht, sie wiederzubeleben. Wir haben alles getan, was wir für sie tun konnten, aber es gab nichts, was wir wirklich tun konnten.“ Bonnie habe schon früher Puppuccinos bekommen, erklärte Harrisson, allerdings sei nie ein entsprechender Keks dabei gewesen.

Hundebesitzerin enttäuscht: „Habe nicht mal eine aufrichtige Entschuldigung bekommen“

Auch die Reaktion der Café-Kette macht die 24-Jährige sprachlos: Als „Entschädigung“ wurde der traurigen Hundebesitzerin ein Gutschein im Wert von rund 300 Euro angeboten. „Ich habe mit Starbucks gesprochen und um ehrlich zu sein, bin ich absolut angewidert von ihnen“, unterstreicht sie. „Ich habe nicht einmal eine aufrichtige Entschuldigung von ihnen bekommen, das ist alles, was ich wirklich wollte, um ehrlich zu sein. Das wäre für mich mehr als genug gewesen.“

Harrisson fordert nun, dass die Mitarbeiter der Filialen die Kekse zukünftig kleinschneiden sollen. Wie ein Starbucks-Sprecher mitteilte, sei das Unternehmen über den Vorfall „wirklich bestürzt“, gleichzeitig seien die Puppuccinos auch kein Bestandteil der offiziellen Speisekarte. Auch die Hundekekse seien normalerweise nicht Teil des Angebots. Die Angestellten in der betreffenden Filialen sollen vorher die Beigabe des Gebäcks bei Harrisson erfragt haben.

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