Strauss-Kahn: Darum wird er angeklagt 

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Der frühere Chef des Weltwährungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn

Lille - Gegen den früheren Chef des Weltwährungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, ist nach Angaben seines Anwalts vorläufige Anklage erhoben worden. Was ihm vorgeworfen wird:

Strauss-Kahn wurde am Montag mehrere Stunden lang von einem Ermittlungsrichter vernommen. Sein Anwalt Richard Malka sagte anschließend, sein Mandant werde der Zuhälterei und der Beteiligung an einer “organisierten Bande“ beschuldigt. Strauss-Kahn bestreite die Vorwürfe, sagte er. Es sei falsch, Strauss-Kahn für eine “einfache freizügige Aktivität“ zu verfolgen, fügte der Anwalt hinzu.

Gegen eine Kaution von 100.000 Euro sei Strauss-Kahn auf freien Fuß gesetzt worden, teilte ein Vertreter der französischen Justiz mit. Es sei ihm untersagt, Kontakt zu den anderen Angeklagten in dem Fall Kontakt aufzunehmen, hieß es weiter.

Nach französischem Recht bedeutet eine vorläufige Anklage, dass die Behörden Grund zur Annahme haben, dass eine Straftat begangen worden ist aber mehr Zeit für die Ermittlungen benötigen.

Die Affäre Strauss-Kahn: Ein Sex-Krimi in Bildern

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dpa

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