Alle Verbindungen betroffen

Zugverkehr in NRW wegen Sturmtief "Friederike" eingestellt

Ein umgestürzter Baum liegt in Alpen-Veen in Nordrhein-Westfalen neben einer Straße, nach dem Sturmtief "Friederike" über der Ortschaft wütete. Foto: Arnulf Stoffel
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Ein umgestürzter Baum liegt in Alpen-Veen in Nordrhein-Westfalen neben einer Straße, nach dem Sturmtief "Friederike" über der Ortschaft wütete. Foto: Arnulf Stoffel
Stürmische Zeiten: Eine Frau in Köln hat mit dem Sturmtief "Friederike" zu kämpfen. Foto: Rolf Vennenbernd
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Stürmische Zeiten: Eine Frau in Köln hat mit dem Sturmtief "Friederike" zu kämpfen. Foto: Rolf Vennenbernd
Im nordrhein-westfälischen Herdecke wiegen sich Bäume in einer Sturmböe. Auf Deutschland kommt stürmisches Wetter zu. Foto: Bernd Thissen
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Im nordrhein-westfälischen Herdecke wiegen sich Bäume in einer Sturmböe. Auf Deutschland kommt stürmisches Wetter zu. Foto: Bernd Thissen
Rettungskräfte stehen bei Rottweil neben einem Autowrack, in dem bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw eine Person ums Leben gekommen war. Nach Polizeiangaben war das Fahrzeg bei Glätte zu schnell unterwegs. Foto: Maurer/Sdmg
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Rettungskräfte stehen bei Rottweil neben einem Autowrack, in dem bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw eine Person ums Leben gekommen war. Nach Polizeiangaben war das Fahrzeg bei Glätte zu schnell unterwegs. Foto: Maurer/Sdmg
Ein städtischer Mitarbeite räumt einen Platz in Clausthal-Zellerfeld in Niedersachsen frei. Foto: Swen Pförtner
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Ein städtischer Mitarbeite räumt einen Platz in Clausthal-Zellerfeld in Niedersachsen frei. Foto: Swen Pförtner
In Magdeburg staut sich der Berufsverkehr vor einer Ampel. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
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In Magdeburg staut sich der Berufsverkehr vor einer Ampel. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Im niedersächsischen Alfhausen ist ein PKW auf glatter Fahrbahn aus einer Kurve gerutscht und in einen Graben gestürzt. Foto: Nord-West-Media TV
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Im niedersächsischen Alfhausen ist ein PKW auf glatter Fahrbahn aus einer Kurve gerutscht und in einen Graben gestürzt. Foto: Nord-West-Media TV

Mit heftige Böen und viel Regen hat sich das Sturmtief "Friederike" am Donnerstagmorgen in Teilen Deutschlands angekündigt. Die Deutsche Bahn reagiert auf das Unwetter.

Düsseldorf (dpa) - Wegen des Sturmtiefs "Friederike" ist der Zugverkehr im bevölkerungsreichsten Nordrhein-Westfalen bis auf weiteres eingestellt worden.

Das teilte die Deutsche Bahn am Morgen mit. Betroffen seien sämtliche Verbindungen für den Regional- und auch für den Fernverkehr. Es sei unklar, wann die Strecken wieder freigegeben werden könnten.

Nach ersten schweren Böen und starken Regengüssen am frühen Morgen rechneten Wetterexperten im Laufe des Tages mit deutlich schwereren Windstärken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für die Zeit bis zum Abend eine Unwetterwarnung für alle fünf NRW-Regierungsbezirke heraus. Das Sturmtief "Friederike" wird der Vorhersage zufolge in einem breiten Streifen von Nordrhein-Westfalen und dem südlichen Niedersachsen über Nord- und Mittelhessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und am Nachmittag bis nach Sachsen und Südbrandenburg ziehen. Es galten Unwetterwarnungen.

In Düsseldorf und Essen forderte die Stadtverwaltung Eltern auf, Kinder abzuholen. Andernfalls sollten die Schüler bis zum Ende des Unwetters in der Schule bleiben. Auch in anderen Regionen Deutschlands fiel der Unterricht aus.

Auch der Flugverkehr war von dem Unwetter betroffen. Die Flughäfen Düsseldorf und München etwa strichen einige Flüge. Bei der niederländischen Fluglinie KLM fielen alle Flüge von und nach Amsterdam aus. Wegen des schweren Sturms hat der niederländische Wetterdienst KNMI am Donnerstag Alarmstufe Rot für große Teile des Landes ausgerufen.

Wettervorhersage DWD

Warnlagebericht für Deutschland

Deutscher Wetterdienst bei Facebook

DWD bei Twitter

Runderlass zur Teilnahme am Unterricht

Stürmisches Wetter kann einiges durcheinanderwirbeln und Schäden anrichten. Einige Begriffe:

WINDSTÄRKEN werden nach der von dem britischen Admiral Francis BEAUFORT (1774-1857) entwickelten Skala berechnet. Sie reicht von 0 Beaufort (Windstille) bis zur Stärke 12 (Orkan).

BÖEN sind kräftige Windstöße, die den Zehn-Minuten-Mittelwert der gemessenen Windgeschwindigkeit für bis zu 20 Sekunden übersteigen.

STÜRMISCHER WIND (Stärke 8) erreicht eine mittlere Geschwindigkeit von 62 bis 74 Kilometern pro Stunde - gemessen in zehn Metern Höhe über freiem Gelände.

Bei STURM fegt der Wind mit einer mittleren Geschwindigkeit von 75 bis 88 Stundenkilometer über freies Gelände (Stärke 9). Bei Wind mit Tempo 89 bis 102 (Stärke 10) spricht man von einem SCHWEREN, bei 103 bis 117 (Stärke 11) von einem ORKANARTIGEN STURM.

ORKANE sind besonders heftige Stürme mit 118 Kilometern pro Stunde und mehr (Stärke 12). Sie richten oft schwere Verwüstungen an.

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