In Südkorea

110 Meter hohe Feuerwalze: Hochhaus gleicht Inferno - Dramatische Details zu Brand enthüllt

In Südkorea schlagen meterhohe Flammen aus einem Hochhaus. Das Gebäude in der Großstadt Ulsan wird von dutzenden Menschen bewohnt. Ein Video zeigt das Inferno.

  • Südkorea: In der Großstadt Ulsan brannte ein Hochhaus lichterloh.
  • Die Feuerwehr kämpfte mit einem Großaufgebot gegen die gewaltigen Flammen - Dutzende Menschen wurden verletzt geborgen.
  • Dramatische Bilder: Ein Video auf Twitter zeigt das Feuer-Inferno in der Millionenmetropole im Südosten Südkoreas.

Update vom 9. Oktober, 15.26 Uhr: Es ist der Stoff, aus dem Albträume sind - mitten in der Nacht bricht in einem Hochhaus in Südkorea ein Brand aus. Der Großteil der 380 Personen, die in dem Gebäude leben sollen, kann sich aus eigener Kraft retten - andere werden von Feuerwehrleuten in Sicherheit gebracht.

Laut südkoreanischen Medienberichten könnte die rasche Ausbreitung des Feuers mit der Außenverkleidung des Hochhauses zu haben. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Das Unglück erinnert an das Feuer im Grenfell Tower in London im Juni 2017. Damals starben 72 Menschen. Bei dem Brand in Südkorea gab es hingegen keinen Todesfall.

Inferno in Ulsan: Einsturzgefahr bei Hochhaus-Brand in Südkorea

Zwischenzeitlich stand das Hochhaus in Ulsan lichterloh in Flammen. Lange war unklar, ob es möglicherweise einstürzen könnte. Zunächst fraßen sich die Flammen über eine Außenseite, drangen von dort aber wieder in das Hochhaus ein und schlugen später auch aus der anderen Seite des Gebäudes heraus.

Das Feuer sei plötzlich da gewesen, zitierte die Agentur Yonhap einen Bewohner. „Die Fenster zerbrachen und das Wohn-
und Badezimmer stand in Flammen.“ Als er die Nachricht über den Brand erhalten hatte, sei der Mann sofort losgerannt, um sich in Sicherheit zu bringen.

Hochhaus in Flammen: Über 90 Personen bei Brand in Ulsan (Südkorea) verletzt

Update vom 9. Oktober, 11.36 Uhr: Der Brand vom Freitagmorgen, dem 9. Oktober, in Ulsan (Südkorea) konnte vollständig gelöscht werden. Die Einsatzkräfte vor Ort brauchten dafür über 15 Stunden.

Aus dem betroffenen Hochhaus schlugen zwischenzeitlich meterhohe Flammen - und dutzende Personen befanden sich noch in dem brennenden Gebäude. Nach und nach wurden die Bewohner in Sicherheit gebracht, wobei ein Feuerwehrmann verletzt wurde. Er und 93 weitere Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt gibt es nur drei Schwerverletzte, ihr Zustand sei jedoch kritisch. Dies teilen der südkoreanische Rundfunksender KBS und die nationale Nachrichtenagentur Yonhap mit.

Weiterhin wurde mitgeteilt, dass sich zahlreiche Menschen selbstständig retten konnten und aus ihren Wohnungen flüchteten. Mögliche Vermisste soll laut Angaben es keine geben.

Bei einem Feuer in der Großstadt Ulsan in Südkorea schlugen die Flammen meterhoch am betroffenen Hochhaus empor.

Brand in Südkorea: Löschung gestaltet sich schwierig - Starker Wind befeuert Flammen

Update vom 9. Oktober, 8.39 Uhr: In der Nacht zu Freitag, dem 9. Oktober, ist in der Küstenstadt Ulsan in Südkorea ein verheerender Brand ausgebrochen. Das Löschen des Feuers dauert bis zum Morgen an, da es durch starke Winde immer wieder neu entfacht wird. Dies berichtet die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.

Die Rettungskräfte suchen derweil im Gebäude nach weiteren potenziellen Opfern - 88 Menschen wurden bereits vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Sie wurden nach Angaben der Feuerwehr mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Über Schwerverletzte wurde hingegen noch nicht berichtet.

Südkorea: Hochhaus-Brand - Feuerwehr sucht in Ulsan nach Verletzten

Die zuständigen Rettungskräfte nehmen an, dass der Brand am Donnerstag (8. Oktober) kurz nach 23 Uhr ausgebrochen ist. Sein Ursprung soll zwischen dem achten und zwölften Stock des Hochhauses liegen. Die Flammen breiteten sich schnell aus. Noch ist nicht bekannt, wie viele Personen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem südkoreanischen Hochhaus aufhielten - und wie viele Verletzte die Feuerwehr noch retten wird.

Brand in Ulsan (Südkorea): Nächtliches Feuer in Hochhaus - Duzende Menschen werden verletzt

Hochhaus-Brand in Ulsan: Twitter-Video zeigt Flammen-Inferno in Südkorea

Erstmeldung vom 9. Oktober: Ulsan - Erschreckende Bilder aus Ulsan: In der südkoreanischen Großstadt (rund 1,1 Millionen Einwohner) brennt ein bewohntes Hochhaus lichterloh.

Seit Donnerstagabend (MEZ) kursieren Videos und Fotos auf Twitter, die das Flammen-Inferno zeigen. Demzufolge brennt die gesamte 33-stöckige Fassade. Wie die Bild schreibt, berichten asiatische Medien von Dutzenden Menschen, die noch im 28. Stockwerk und darüber gefangen sind. Es sollen noch mehr als 20 Menschen festsitzen. Bei dem imposanten Gebäude soll es sich um den Samhwan Art-Nouveau Tower handeln.

Ob es Todesopfer oder Schwerverletzte gab, ist bislang (Stand Donnerstagabend, 21 Uhr) nicht bekannt. Laut südkoreanischer Nachrichtenagentur Yonhap konnte die Feuerwehr - die mit einem Großaufgebot im Einsatz ist - mehrere hundert Bewohner aus den Flammen befreien. Etwa 50 Personen seien mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser gebracht worden.

Südkorea: Hochhaus in Ulsan brennt lichterloh - Feuerwehr sucht nach möglichen Opfern

Wie Yonhap weiter berichtet, hat die Feuerwehr den Großbrand an und in dem 110 Meter hohen Gebäude mittlerweile unter Kontrolle gebracht. Das Portal Busan.com schreibt laut Bild, dass das Feuer gegen 23 Uhr vermutlich im zwölften Stock des Wolkenkratzers ausgebrochen sei.

Aktuell soll die Feuerwehr das Gebäude nach möglichen Opfern und Überlebenden durchkämmen. Ulsan liegt im Südosten Südkoreas und ist mit rund 1,17 Millionen Einwohnern die achtgrößte Stadt des Landes. (pm/jey)

Rubriklistenbild: © Montage Merkur.de: Lee Sang-Hyun/Yonhap/AP/dpa, --/YNA/dpa und Screenshot Google

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