Zwei Tage später folgt nächste Überraschung

TV-Moderator ordert Rosenkohl bei Lieferdienst: Foto seiner Lieferung geht viral - samt ausdrücklicher Warnung

Ein TV-Moderator orderte bei einer großen Supermarkt-Kette Rosenkohl, was er bekam, ließ ihn aber aus allen Wolken fallen. Zwei Tage später folgte die nächste Überraschung.

  • TV-Moderator James Murden bestellte Rosenkohl beim Lieferdienst von Tesco.
  • Er musste feststellen: Die Menge „1“ stellt ein Stück Rosenkohl dar.
  • Zwei Tage später folgte ein Happy End.

München - Rosenkohl zählt zu den eher umstritteneren Gemüsesorten. Es gibt riesige Fans - andere können damit eher weniger anfangen. Zu ersterem Kreis zählt ein Kunde aus England. James Murden, der als Event- und TV-Moderator (u.a. bei QVC) arbeitet, hatte sich wohl auf ein Rosenkohl-Festmahl gefreut, als er eine Portion beim Lieferdienst der großen Kette Tesco orderte. Doch es kam anders. Und der Fail geht jetzt bei Twitter viral.

Supermarkt-Lieferdienst: TV-Moderator bestellt Rosenkohl - und bekommt ein Stück

„Bitte beachten“, schickt er eine Art Warnung vorweg. „Wenn man online Rosenkohl bestellt, bedeutet die Menge 1 nicht 1 Packung Rosenkohl. Es bedeutet 1 Rosenkohl. Vielen Dank und gute Nacht.“

Das passende Foto macht gleich unmissverständlich klar, was er meint: Er hat lediglich ein einziges Stück Rosenkohl geliefert bekommen. Ein Mitarbeiter hatte es feinsäuberlich abgewogen und mit einem Zettel versehen. Gewicht: 0,022 Kilogramm. Preis: 0,03 Pfund. Da ist dann wohl jemand hungrig geblieben.

Der witzige Supermarkt-Fail geht seit dem 22. Dezember viral. Er sammelte in den ersten rund fünf Tagen mehr als 5.000 Retweets und mehr als 61.000 Likes.

Tesco reagierte prompt. Noch am selben Tag gab es ein Statement der Supermarkt-Kette. Das Team erklärt, dass lose Stücke eben einzeln gezählt werden und man schon in der Vergangenheit mit dem IT-Team wegen einer besseren Lösung in Kontakt gewesen sei. Man hoffe auf eine Lösung für die Zukunft.

Supermarkt-Lieferdienst: Happy End für Rosenkohl-Fan

Auch bei anderen Tesco-Kunden ging ähnliches schief: Sie berichten davon, wie sie sechs oder zehn Bananen bestellt hätten, woraufhin dann sechs bzw. zwölf Stauden angekommen seien - belegt wird das ganze mit sehr bananenreichen Fotos.

Für Rosenkohl-Fan James Murden jedenfalls wurde es doch kein trauriges Fest. Ganz im Gegenteil. „Twitter ... es ist ein Weihnachtswunder“, schrieb er am Heiligabend. Er bekam doch tatsächlich einen ganzen Schwung Rosenkohl geliefert. „Schluss mit der Panik.“ Und er schiebt noch einen Gag nach: „Im Ernst: Wie lang muss das in die Mikrowelle?“ Wohl wissend, dass Rosenkohl nicht in die Mikrowelle gehört. Egal ob ein Stück oder zig. Ebenfalls für Schmunzeln sorgt bei Twitter, was auf einem Edeka-Zettel steht. (lin)

Rubriklistenbild: © James Murden/Twitter

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