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Rationierung im Supermarkt bringt Kunden zum Lachen – Nutella und Rotkäppchen in „haushaltsüblichen Mengen“

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Von: Raffaela Maas

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Es ist bekannt, dass mit der Rationierung von bestimmten Lebensmitteln, Supermärkte derzeit versuchen Hamsterkäufen entgegenzuwirken – doch eine ungewöhnliche Rationierung überraschte nun eine Kundin.

München - Aktuell herrscht in manchen Supermärkten und Discountern bei bestimmten Regalen gähnende Leere. Vor allem Sonnenblumenöl, Mehl und Nudeln sind derzeit besonders stark von Hamsterkäufen betroffen. Um möglichst vielen Kunden den Zugriff auf Lebensmittel trotz Lieferengpässen im Zuge des Ukraine-Krieges und Hamsterkäufen im Ausmaß wie vor zwei Jahren zu Beginn der Corona-Pandemie zu ermöglichen, rationieren manche Supermärkte ausgewählte Produkte.

Supermarkt rationiert Nutella – „Jetzt wird es ernst“

In einem Supermarkt entdeckte nun eine Kundin ein Schild, das an einer Palette Nutella aushing. Auf dem Schild stand Folgendes: „Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen! Pro Haushalt max. 12 Gläser Nutella.“ Den Schnappschuss aus dem Laden postete die Kundin auf Twitter und schrieb ironisch dazu: „Ok, jetzt wird es ernst! Nutella wird rationiert, pro Haushalt 12 Gläser!“. Auch die anderen Twitter-Nutzer kommentierten belustigt das Hinweisschild. „Nur 12, sind die bekloppt?“, fragte eine Userin gespielt empört und ein anderer schrieb ebenso ironisch: „Dann muss ich jetzt wohl zweimal die Woche einkaufen gehen“.

Supermarkt: Rationierung von Sekt – „DAS ist jetzt wirklich ernst“

In den Kommentaren meldete sich auch ein anderer User zu Wort. Er bemerkte ebenfalls ein Hinweisschild mit einer ungewöhnlichen Rationierung: „Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen! Pro Haushalt max. 18 Flaschen Rotkäppchen“. Die ursprüngliche Beitragerstellerin kommentierte sarkastisch: „DAS ist jetzt wirklich ernst. Demnächst wird wohl noch der Champagner rationiert. Und der Kaviar ist dann auch bald dran“. Eine Theorie zur Erklärung der Rationierung lieferte ein User. „Ich denke, die Rationierung soll verkaufsfördernd wirken. Geht besser als der allseits beliebte Rabatt.“

Zuletzt sorgte die Rationierung von Fertiggerichten bei einer Kaufland-Kundin für Empörung. Sie beschwerte sich auf Facebook bei dem Unternehmen. (rrm)

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