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Aldi, Edeka, Lidl betroffen: Sieben Käse-Sorten in ganz Deutschland zurückgerufen - Rückruf ausgeweitet

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Von: Jennifer Lanzinger

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Die Inflationsrate in Bayern ist zuletzt deutlich angestiegen. Vor allem Sprit, aber auch Lebensmittel sind deutlich teurer geworden.
Nicht selten werden Lebensmittel auch mal zurückgerufen, nun trifft es Käse. (Symbolbild) © Hendrik Schmidt/dpa

Gleich sieben Produkte ruft ein Käse-Hersteller zurück, sie alle wurden deutschlandweit in zahlreichen Supermärkten verkauft.

Update vom 13. September, 11.59 Uhr: Wegen einer möglichen Gefahr durch Metallteile ruft die Lactalis Deutschland GmbH weitere Ziegenkäse-Produkte zurück. Im Zuge der Untersuchung nach einem ersten Rückruf habe das Unternehmen mit Sitz in Kehl (Ortenaukreis) weitere Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) der in Frankreich hergestellten Lebensmittel ermitteln können, die nun zurückgerufen würden, teilte das Unternehmen mit.

Die Produkte wurden seit Ende August deutschlandweit verkauft, unter anderem bei Lidl, Edeka und Aldi Süd. Verbraucher sollen die Lebensmittel nicht essen, sondern selbst entsorgen oder ins Geschäft zurückbringen. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Verkauf der Produkte wurde gestoppt.

Betroffen von dem Rückruf sind:

Aldi, Edeka, Lidl betroffen: Sieben Käse-Sorten in ganz Deutschland zurückgerufen

Erstmeldung vom 11. September 2022:

Kehl - Er gehört zu den beliebtesten Lebensmitteln weltweit, Käse findet sich in zahlreichen Kühlschränken und Gerichten. Einen großen Käse-Rückruf startet nun jedoch ein Hersteller, gleich sieben Sorten werden zurückgerufen. Die Artikel sind bereits seit Ende August im Verkehr, zahlreiche Supermärkte in ganz Deutschland sind betroffen.

Hersteller startet Käse-Rückruf: Sieben Produkte in ganz Deutschland verkauft - Aldi, Edeka, Lidl betroffen

Wie einer Mitteilung zu entnehmen ist, warnt die Lactalis Deutschland GmbH vor metallischen Fremdkörpern in sieben von der Société Fromagère de Riblaire (Frankreich) produzierten Ziegenkäseprodukten. Metallische Fremdkörper können beispielsweise Verletzungen im Mund- oder Rachenraum verursachen. Im schlimmsten Fall können diese, sollten sie heruntergeschluckt werden, zu schweren inneren Verletzungen und Blutungen führen. Laut einer Mitteilung vom Samstag sind vom Rückruf folgende Produkte betroffen:

Die Produkte haben demnach alle unterschiedliche Mindesthaltbarkeitsdaten und sind bereits seit Ende August deutschlandweit im Verkehr. Von dem Rückruf betroffen sind demnach unter anderem Lidl, Pierre Meyer, Edeka und Aldi Süd. Der Verkauf der Produkte wurde gestoppt. Verbraucher, die eines der Produkte gekauft haben, werden gebeten, dieses nicht zu verzehren und das Lebensmittel selbst zu entsorgen oder in das Einkaufsgeschäft zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Kassenbeleg.

Eine unerwünschte Zutat im Produkt ist auch schuld am aktuellen Rückruf eines Lebensmittelgroßhändlers. Zahlreiche Bundesländer sind von dem Nudel-Rückruf betroffen.

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