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Nachdem Kunde Pfandautomat-Zettel fotografiert, schreibt Rewe: „Jedes Schild hat seine Geschichte“

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Von: Miriam Haberhauer

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Pfandautomaten nehmen bekanntlich nicht jede Flasche an. Ein Rewe-Kunde steckte wohl seinen Arm einst rein. Die Supermarkt-Filiale hing daraufhin ein Hinweisschild auf.

München – Angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise sparen viele Deutsche, wo es nur geht. Eine einzelne Pfandflasche oder -dose bringt dem Kunden zwar nicht viel, aber wer lange genug sammelt, kann sich am Ende über einen stattlichen Wertbon freuen.

Rewe-Kunde steckt Arm in Pfandautomat: Supermarkt hängt Hinweisschild auf

Ein besonders gieriger Kunde war nun wohl in einem Rewe-Supermarkt einkaufen. Die Filiale musste extra ein Hinweisschild über dem Pfandautomaten aufhängen. Ein anderer Kunde entdeckte den Zettel und teilte ihn auf seinem Twitter-Account.

Auf dem gedruckten Papier ist in schwarzer Schrift zu lesen: „Bitte nicht in den Automaten greifen“. Die Mitarbeiter hatten ihn direkt über dem Automaten für Pfandrückgabe aufgehängt. Der Twitter-Nutzer kommentierte das Bild mit: „Ob da jemand reingegriffen hat? Hmm ...“

„Wie viel Pfand für einen Arm?“ – Rewe reagiert mit Humor

Rewe reagierte daraufhin auf den Post des Kunden. Unter das Foto schrieb der Supermarkt: „Jedes Bild hat eine Geschichte.“ Nähere Details zum Anlass für das ungewöhnliche Hinweisschreiben wollte der Lebensmittelhändler an der Stelle aber nicht verraten.

Die Twitter-Nutzer amüsierten sich derweil über die Bitte der Rewe-Filiale. „Wie viel Pfand für nen halbwegs funktionierenden Arm?“, scherzte ein User. Ein anderer antwortete: „30 Cent, aber wegen Inflation.“ Ausprobieren sollten Kunden das aber lieber nicht. Immerhin kann man am Pfandautomaten auch schnell mal knapp 40 Euro einsammeln – ohne dabei den Arm zu verlieren.(mlh)

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