Verzweiflung kurz vorm Fest

Last-Minute-Geschenke: Viele greifen zum letzten Mittel! Foto zeigt das ganze Ausmaß - „Mir tun die Ehefrauen leid“

Last-Minute-Weihnachtgeschenke sind im Corona-Lockdown schwieriger als sonst. Viele sehen offenbar nur einen Ausweg. Ein Foto zeigt das Ausmaß.

  • Die Läden für Präsente haben im Corona-Lockdown geschlossen.
  • Deswegen bedienen sich offenbar viele bei Last-Minute-Geschenken am Tchibo-Regal im Supermarkt.
  • Ein Foto zeigt das Ausmaß.

Berlin - Was schenke ich nur zu Weihnachten? Das Corona-Jahr 2020 bietet für alle, die erst auf den letzten Drücker die Präsente besorgen, ungeahnte Herausforderungen. Viele Läden sind aufgrund des Lockdowns dicht. Bei den Online-Shops wird es auch eng, rechtzeitig die Bestellungen zu kriegen. Was also tun?

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke: Tchibo-Regal im Supermarkt leergeräubert

Eine Twitter-Nutzerin aus Berlin hat da etwas entdeckt. Nämlich, dass offenbar viele zum vermeintlich letzten Mittel greifen. Sie postete ein völlig leergeramschtes Tchibo-Regal. Nur noch ganz, ganz wenige Artikel sind dort zu sehen, etwa Schüsseln. Die meisten Ständer und Regalbretter hingegen: leer. „Dieses Jahr bringt der Weihnachtsmann Tchibo“, schreibt sie dazu mit Tränen lachendem Emoji.

Es gäbe ja noch so viele andere Geschenk-Ideen. Wie wär es mit einem liebevollen, selbst gebastelten Gutschein? Einzulösen, sobald sich die Corona-Lage eines Tages normalisiert hat? Nein, einige ziehen offenbar vor, sich bei Tchibo-Produkten zu bedienen, die sie unter normalen Umständen vielleicht naserümpfend ignorieren würden. Das sorgt natürlich bei den Twitter-Nutzern für Spott. „Last-Minute-Geschenke? Geil. Endlich ein Behältnis für meine Banane!“, heißt es da. Oder auch: „So eine Ruhrschüssel würde mich wirklich sehr erfreuen ...“ Eine Nutzerin glaubt, dass vor allem Männer zugreifen: „Mir tun die Ehefrauen jetzt schon leid.“

Ob 2020 wohl mehr Weihnachtsgeschenke als sonst von Tchibo kommen?

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke: Tchibo-Regal im Supermarkt sorgt für Irritation

Der Anblick sorgt auch in anderer Hinsicht für Irritation. „Tchibo darf öffnen?! Als was? Haben die ein Attest?“, fragt einer. Und kriegt die Antwort: „Das wird ein Tchibo-Regal im Supermarkt sein.“ Das leuchtet ein. „Oh, ja stimmt, bei Rossmann gibt‘s sowas. Haben hier einen eigenen Tchibo-Laden, deshalb war ich leicht verwirrt gerade.“

Und eine Nutzerin kann sich den folgenden Satz nicht verkneifen: „Das Maskenetui ist sicher auch ausverkauft.“ Maskenetui? Stimmt, da war doch was ... (lin)

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