Gefährlicher Vorfall

Tchibo-Produkt gerät in Brand: Feierabend-Schock für Kunde - „Sollte nicht immer billigsten S***** produzieren“

Die gelbe Leuchtreklame von Tchibo hängt in Freiburg über einem Geschäft
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Die Leuchtreklame von Tchibo in Freiburg

Es sollte ein entspanntes Einschlafen werden, bei dem sich ein Tchibo-Kunde dabei die Kassetten von „Die drei Fragezeichen“ anhören wollte. Doch es kommt alles anders.

  • Tragbarer Kassettenplayer von Tchibo gerät in Brand.
  • Kunde beschwert sich über beißenden Geruch und fast verbrannte Fingerkuppe.
  • Einen wütenden Post richtet er an das Unternehmen Tchibo.

München - Stellen Sie sich vor, sie wollen nach einem anstrengenden Tag nur noch ihre Lieblingsmusik- oder ihre Lieblings-Kassette hören - und haben zu Weihnachten einen tragbaren Kassettenplayer bekommen. Ein Kassettenplayer ist schon wieder so retro, dass er wieder modern und in den Geschäften wieder erhältlich ist. Doch durch das Geschenk kommt es zu einem gefährlichen Vorfall an Neujahr: der Kassettenrekorder fängt an zu brennen. Diese Story musste ein Kunde Anfang Januar 2021 durchleben. Der junge Mann bekam von seiner Freundin einen tragbaren Kassettenplayer zu Weihnachten geschenkt. Doch lange hielt das Retro-Geschenk nicht.

Tchibo: Tragbarer Kassettenrekorder fängt an zu brennen

Der Kunde berichtet über seinen Vorfall: „Nach einem etwas stressigen 24h Dienst wollte ich heute morgen eine meiner älteren Fragezeichen MCs hören und zwar via Bluetooth mit eurem Produkt. Ich kann von Glück sagen, dass ich zu müde war um es anzumachen. Als ich vorhin zum einschlafen das Prozedere starten wollte, ist mir ein beißender Geruch aus dem Gerät aufgefallen und beim Anschauen hab ich mir erst einmal fast die Fingerkuppen verbrannt. Der Kassettenplayer hat nach ganzen 8 Sek Spieldauer nämlich angefangen zu brennen“, kommentiert er auf der Facebook-Seite von Tchibo.

Tchibo reagiert auf Kunden-Beschwerde: Nach Facebook-Post meldet sich Tchibo mit einer Entschuldigung

Es ist nachvollziehbar, wie sehr sich der Facebook-User über sein defektes und brennendes Gerät aufregt: „Ich will mir nicht vorstellen was passiert wäre, wenn das Teil heute morgen gelaufen wäre, an meinem Bett und ich eingeschlafen wäre. Vielleicht sollte man nicht immer den billigsten Scheiß produzieren und vertreiben, weil dieses Gerät ist mehr als gefährlich“, kommentiert er weiter. Nun meldet sich auch das Unternehmen Tchibo zu diesen Vorfall und entschuldigt sich ausführlich: „Bitte entschuldige, dass du so eine besorgniserregende Erfahrung mit deinem Weihnachtsgeschenk - einem Kassettenplayer aus unserem Hause - machen musstest. Anstelle von Entspannung nach einem langen Arbeitstag haben wir für Sorge und Unruhe gesorgt“, so das Feedback. Das Team bittet ihren Kunden um eine Beschreibung per Mail, sodass es direkt an die Kollegen der Qualitätssicherung geschickt werden kann. Für Julian Braukmann, so der Name des Kunden, startete das Jahr 2021 wohl mit einem großen Schock. Das Gerät ist dennoch im Online-Shop weiterhin erhältlich und hat durchaus positive Kundenbewertungen.

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