Einzigartiger Vorfall

Seltsames Drachenhuhn mit vier Beinen geschlüpft - Rätsel um die Ursache

Bei einem Züchter in Thailand ist ein Drachenhuhn mit vier Beinen geschlüpft. Das Tier sorgt nun auf sozialen Netzwerken für Aufsehen.

Lampang - Der Züchter in der Region Lampang in Thailand staunte wohl nicht schlecht, als vor ca. drei Monaten ein Hahn das Licht der Welt erblickte. Denn dem Drachenhuhn, eine ursprünglich aus Vietnam stammende Hühnerart, wächst neben seinen normalen zwei Beinen, noch ein weiteres Beinpaar aus dem Körper. Dadurch erhält das Tier ein vor allem für ein Huhn ungewöhliches und beinahe gruseliges Aussehen.

Züchter entdeckt Drachehuhn mit vier Beinen - Rätsel um die Ursache

Videos von dem vierbeinigen Drachenhuhn, die der Züchter ins Internet geladen hatte, machen seitdem auf sozialen Netzwerken die Runde und ernten Millionen von Klicks. Wie in dem Video zu erkennen ist, scheint das besondere Drachenhuhn sein zusätzliches Beinpaar jedoch nicht benutzen zu können und zieht dieses beim Gehen lediglich hinter sich her (Video oben).

Die Ursache für die seltene Mutation des Hahns ist bislang noch unbekannt. Als mögliche Erklärungen für das zusätzliche Beinpaar gilt unter anderem ein Gendefekt des Tiers. Ein anderer Erklärungsansatz geht davon aus, dass sich im Ei des vierbeinigen Hahns ein Parasit herausgebildet habe, der auch nach dem Schlüpfen weiterhin an den Hahn gebunden ist.

Thailand: Drachenhuhn mit vier Beinen geschlüpft - Züchter will es „hegen und pflegen“

Nach Angaben des Züchters sollen zumindest beide Eltern des Hahns gesund gewesen sein, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Der Thailänder gab jedoch auch an, sich um das besondere Tier kümmern zu wollen. Er werde den Hahn „hegen und pflegen wie einen Freund.“

Drachenhühner sind im Allgemeinen für ihrer übermäßig dicken Füße bekannt, die einen Durchmesser von bis zu 4 Zentimetern erreichen können. Mittlerweile gelten die Tiere auch wegen ihrer anspruchsvollen Züchtung und geringer Stückzahl als begehrte Delikatessen und werden zum Teil für über 2000 US-Dollar (ca. 1700 Euro) pro Stück verkauft. (fd)

Rubriklistenbild: © Screenshot/glomex.com

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare