Mann erstochen und zerstückelt

Bestialischer Mord während Tinder-Date: Polizeichef schildert perfiden Ablauf der grauenvollen Tat

Ein Polizist bewacht in Jakarta einen Tatort. (Symbolbild)
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Ein Polizist bewacht in Jakarta einen Tatort. (Symbolbild)

In Indonesien ist einem Mann eine Tinder-Bekanntschaft zum Verhängnis geworden. Er wurde in ein Appartment gelockt und grausam ermordet.

Jakarta - In Indonesien hat sich ein kaltblütiger Mord ereignet. Das Opfer ist ein 32 Jahre alter Mann, der erstochen wurde, während er sich mit einer Frau vergnügte. Anschließend wurde er zerstückelt. Seine Leichenteile sind in einem Appartment in Kalibata City im Süden der Hauptstadt Jakarta entdeckt worden, sagte Jakartas Polizeichef Nana Sudjana der Nachrichtenseite Coconuts Jakarta.

Nana rekonstruierte die Tat minutiös. Das Opfer hat demnach die Frau bei der Dating-App Tinder kennengelernt. Später haben sie ihre Konversation über WhatsApp* betrieben. Schließlich verabredeten sich die Beiden in einer Wohnung. Das Perfide dabei: Der 32-Jährige folgte nichtsahnend, denn der Freund der Frau hatte schon vorher die Wohnung betreten und sich im Badezimmer versteckt. Nach einem kurzen Gespräch kam es zum Geschlechtsverkehr.

Indonesien: Mann während Tinder-Date getötet - Todesstrafe droht

Plötzlich tauchte der Mann auf und verpasste dem Opfer drei Schläge mit einem Ziegelstein, ehe er sieben Mal auf den Mann einstach, bis er tot war. Polizeichef Nana sagte, dass die Tat geplant war, da sowohl der Stein als auch das Messer bereit lagen. Nach der Tötung verließen die 27-Jährige und ihr 26 Jahre alter Freund die Wohnung, um eine Machete zu kaufen. Anschließend zerschnitten sie die Leiche in elf Stücke und steckten die Teile in Plastiktüten. In Rucksäcken und Koffern verpackt fuhren sie damit in ein anderes Appartment. Das Verbrechen erinnert an einen Fall in Indien, wo ein Arzt 50 Taxifahrer tötete und sie an Krokodile verfütterte.

Als Motiv nannte Nana Raub. Das Paar vermutete, dass der 32-Jährige wohlhabend sei, da er als Personalentwicklungsmanager für eine japanische Baufirma tätig war. Tatsächlich hoben die Verdächtigen nach der Tat umgerechnet mehrere Tausend US-Dollar mit der Bankkarte des Getöteten ab. Habgierig war auch „Mr. Tinder“. Er brachte zwar niemanden um, er prellte Frauen aber um sehr viel Geld.

Während Tinder-Date getötet: Polizei findet zerstückelte Leiche in Appartment

Als die Familie des Opfers als vermisst meldete, startete die Polizei Ermittlungen. Die Beamten konnten ein Bewegungsprofil anfertigen und fanden schließlich die Leichenteile in besagtem Appartment. Beim Eintreffen stießen die Polizisten auf den tatverdächtigen Mann. Ihm schossen sie in die Beine und verhafteten ihn.

Das Paar wurde wegen vorsätzlichen Mordes und Diebstahls angeklagt. Die Verdächtigen sitzen derzeit im Gefängnis in Jakarta. Ihnen droht die Todesstrafe. Auch in Neuseeland gab es ein Verbrechen während eines Tinder-Dates. (mt) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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